Bürger in Neumühl bilden Sonntag Menschenkette zum Asyl

Mit der Menschenkette will das Stadtteilbündnis in Neumühl Zeichen für ein tolerantes und menschenwürdiges Neumühl setzen.
Mit der Menschenkette will das Stadtteilbündnis in Neumühl Zeichen für ein tolerantes und menschenwürdiges Neumühl setzen.
Foto: WAZ FotoPool
Der Initiativkreis Neumühler Erklärung will am Sonntagnachmittag mit einer Menschenkette für ein tolerantes und menschenwürdiges Neumühl demonstrieren. Die Kette soll von der Herz-Jesu-Kirche bis zum ehemaligen St. Barbara-Hospital reichen, das bald Flüchtlingsunterkunft werden soll.

Duisburg. Der Initiativkreis Neumühler Erklärung, dem fast alle Vereine, Organisationen, Gruppen und Parteien aus dem Stadtteil angehören, will am Sonntag eine Menschenkette von der Neumühler Herz-Jesu-Kirche zum ehemaligen St. Barbara-Krankenhaus, das Ende des Jahres oder Anfang 2015 als Landesasyl-Einrichtung genutzt werden soll.

In der Vergangenheit hatte das breite Stadtteilbündnis schon mehrfach öffentlich Zeichen für ein tolerantes und menschenwürdiges Neumühl gesetzt. Nun lädt es am Sonntag um 16 Uhr zunächst zu einem ökumenischen Gottesdienst in den „Schmidthorster Dom“, den Pastorin Anja Buchmüller-Brand, Pastor Michael Hüter von der Ev. Kirchengemeinde Neumühl und Pater Tobias, Pfarrer an Herz-Jesu, halten.

Anschließend wollen die Teilnehmer die Menschen- und Lichterkette bilden. „Wir unterstützen Menschen, die aus den Kriegs- und Krisengebieten dieser Welt bei uns Schutz suchen“, so die Neumühler Initiative.