Bündnis kann Veranstaltung durchführen

Alfons Winterseel
Das Internationale Zentrum der Volkshochschule. Foto: Andreas Mangen
Das Internationale Zentrum der Volkshochschule. Foto: Andreas Mangen
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Duisburg. Der Streit zwischen dem Bündnis gegen Antisemitismus und dem Internationalen Zentrum scheint beigelegt. VHS-Leiter Gerhard Jahn: „Nach intensiven Recherchen haben wir keinen Anlass mehr, die geplante Veranstaltung im Oktober nicht stattfinden zu lassen. Diese Entscheidung haben Leiter Wolfgang Esch und ich gemeinsam getroffen.“

Jahn unterstrich in diesem Zusammenhang nochmals, dass seitens des Internationalen Zentrums keine Absage erfolgt sei. Wer einen Raum buchen wolle, müsse aber auch Adresse, Ansprechpartner und konkrete Inhalte der Veranstaltung benennen.

Die Anfrage des Bündnisses sei im Juni erfolgt. Damals sei der Eindruck erweckt worden, dass es sich um eine universitäre Gesellschaft handele, was aber nicht der Fall sei. „Wenn zwei Monate lang keine Antwort auf unsere Fragen kommt, kann man uns doch keinen Vorwurf machen“, so Gerhard Jahn.