Duisburg

Brutale Massenschlägerei in Duisburg: 15 Männer gehen mit Messern und Schlagstöcken aufeinander los

In Duisburg ist es zu einer Massenschlägerei gekommen. Die Polizei ermittelt.
In Duisburg ist es zu einer Massenschlägerei gekommen. Die Polizei ermittelt.
Foto: imago/ Christian Mang (Symbolbild)

Duisburg. Am späten Montagabend gegen 23:30 Uhr musste die Polizei zu einem Einsatz in der Buschstraße anrücken: Hier war es zu einer Massenschlägerei zwischen 15 Personen gekommen. Mit Schlagstöcken, Reizgas und Messern gingen die Männer aufeinander los.

Mutmaßlicher Schläger rennt vor Polizei davon

Als die Beamten vor Ort ankamen trafen sie vor Ort auf einen Mann, der vor ihnen wegrannte. Doch die Beamten konnten ihn einholen und kontrollieren. Dabei fanden sie ein Messer in seiner Hosentasche.

40 Personen wollen Mann im Krankenhaus besuchen

Zur gleichen Zeit erschien ein Mann im evangelischen Krankenhaus in Duisburg: Er hatte eine Stichverletzung am Po. Nachdem die Polizei mit einem Streifenwagen die Ermittlungen im Krankenhaus beendet hatte, traf sie dort noch auf geschätzte 40 Personen, die den Verletzten besuchen wollten.

In der Gruppe konnten die Beamten einen Mann wiedererkennen, der sich zuvor ebenfalls an der Buschstraße aufgehalten hatte.

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Blutspuren im Auto

Nach Hinweisen durchsuchte die Polizei sein Auto, darin fanden die Beamten Blutspuren und ein 70 cm langes Stromkabel mit Griffstück. Die Beamten forderten den Mann daraufhin auf, den Krankenhausbereich zu verlassen.

Männer versammeln sich in der Nacht wieder

Nachts gegen 02:00 Uhr sammelten sich schon wieder Leute auf der Buschstraße an. Sie waren mit Baseballschlägern bewaffnet: Doch noch vor dem Eintreffen der Polizei flüchteten drei Autos vor den Beamten, die aber schnell gestellt und kontrolliert werden konnten.

In den Autos fanden die Beamten mehrere Hieb- und Stichwerkzeuge und stellten diese sicher.

Polizei ermittelt auch wegen gefährlicher Körperverletzung

Zwei Personen wurden außerdem zur Verhinderung weiterer Straftaten festgenommen. Weder die Verletzen, noch die Tatverdächtigen wollten der Polizei etwas zu den Auseinandersetzungen sagen.

Dennoch leitete die Polizei zwei Strafverfahren ein. Eines wegen gefährlicher Körperverletzung und eines in einem besonders schweren Fall des Landfriedensbruches. (mj)

 
 

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