Bischoff: Finger weg von der Rente ab 73

Der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Bischoff lehnt Pläne für eine Rente ab 73 Jahren strikt ab. „Nun ist es mal wieder soweit“, so der Duisburger Vorsitzende der SPD-Arbeitnehmer, „die Arbeitgeber und die arbeitgebernahen Institute versuchen wie alljährlich im Sommerloch, den Sozialstaat durch eine neue Forderung auszuhöhlen. Diesmal fordern sie die Rente mit 73. Man könnte lachen und zur Tagesordnung übergehen“, sagt Bischoff. „Wenn der Versuch nicht zu ernst wäre: Durch die immer neuen Vorstöße sollen wir als Gesellschaft an den Abbau des Sozialstaates gewöhnt werden.“

Einladung

Scheinbar sei den Mitarbeitern des arbeitsgebernahen Institutes die Arbeitswelt nicht besonders bekannt. „Wir laden diese Herren gerne ein“, so Bischoff weiter, „sich bei uns in Duisburg in den Betrieben sachkundig zu machen. Bei uns wird nicht nur im Stahlwerk, bei der Müllabfuhr und bei den Energieunternehmen hart malocht.“ Für den Landtagsabgeordneten steht fest: „Unsere Kollegen haben ihre Rente nach 45 Beitragsjahren nicht nur verdient. Sie haben sie auch nötig, weil sie nach Jahrzehnten abgearbeitet sind.“

Dies würden die „Herren“ bei einem Besuch in den Betrieben in dieser Stadt zweifelsfrei erkennen müssen. Deshalb die klare Forderung der Duisburger SPD-Arbeitnehmer: Hände weg vom Sozialstaat! Und: Hände weg von der Rente nach 45 Beitragsjahren!