BI Neuanfang kritisiert nach Wahl Stabsstelle der Stadt Duisburg

Nur 4.206 (3,5%) Duisburger gaben dem BI-Kandidaten Wittsiepe ihre Stimme, „somit ist die BI Neuanfang Duisburg letztlich gescheitert.“ Diese negativen Wertungen finden sich auch bei anderen unterlegenen Kandidaten, krititisiert die Bürgerinitiative die parteiische Auswertung des Wahlamtes.
Nur 4.206 (3,5%) Duisburger gaben dem BI-Kandidaten Wittsiepe ihre Stimme, „somit ist die BI Neuanfang Duisburg letztlich gescheitert.“ Diese negativen Wertungen finden sich auch bei anderen unterlegenen Kandidaten, krititisiert die Bürgerinitiative die parteiische Auswertung des Wahlamtes.
Foto: WAZFotoPool
Die Bürgerinitiative Neuanfang für Duisburg hat die Wahlauswertung der Stabstelle der Stadt Duisburg kritisiert. Durch Ton und Inhalt fühle man sich der Pressemitteilung falsch dargestellt. In der Mitteilung der Stadt hatte es geheißen, die BI sei "gescheitert" und "auseinandergebrochen".

Duisburg. Nach der Oberbürgermeisterwahl meldet sich Theo Steegmann von der Bürgerinitiative Neuanfang für Duisburg zu Wort und kritisiert die Wahlauswertung der Stadt.

„Die Stabsstelle für Wahlen der Stadt Duisburg hat in einer Veröffentlichung zur Wahl des Duisburger OB am 17.Juni 2012 neben statistischen Angaben eine Reihe sehr provozierenden politischer Aussagen ohne sachliche Begründung in den Raum gestellt, die nicht unwidersprochen bleiben können. So führt die Stabsstelle für Wahlen u.a. aus: „Ein für die auseinander gebrochene BI Neuanfang Duisburg enttäuschendes Ergebnis musste der Kandidat Richard Wittsiepe zu Kenntnis nehmen.

Nur 4.206 (3,5%) Duisburger gaben ihm seine Stimme, somit ist die BI Neuanfang Duisburg letztlich gescheitert.“ Diese negativen Wertungen finden sich auch bei anderen unterlegenen Kandidaten. Diese einseitige und parteiische Haltung des Amtes haben wir auch bei dem Streit um die Anerkennung der Unterschriften ohne Hausnummern festgestellt“, so Steegmann.

LoveparadeDazu sei anzumerken, dass die BI Neuanfang Duisburg ein Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern darstellt, die einem geregelten Beruf nachgehen und die ganz bewusst auf Unterstützung der Parteiapparate verzichtet habe. So sei es ihnen logistisch nicht möglich, in der Fläche Informationsstände zu betreiben. Steegmann: „Vor diesem Hintergrund sind wir auf das Ergebnis sehr stolz. Wir bedanken uns ausdrücklich bei allen Wählern.“