Duisburg

Betriebsräte und Vorstand tagen - Tausende Stahlarbeiter bangen um Thyssen-Krupp-Standorte in NRW

Ein Mitarbeiter von ThyssenKrupp am Hochofen.
Ein Mitarbeiter von ThyssenKrupp am Hochofen.
Foto: Oliver Berg/Archiv
  • Thyssen-Krupp tagt am Freitag zum Umbau der Stahl-Sparte
  • 22.000 Mitarbeiter sind betroffen

Duisburg. Was wird aus dem Traditions-Unternehmen Thyssen-Krupp? Dazu tagen am Freitag (7. April) um 12 Uhr Betriebsräte und Vertreter des Vorstands der Stahlsparte in Duisburg. Dabei soll bekannt werden was auf die 22.000 Mitarbeiter in NRW zukommen kann.

Die Betriebsräte befürchten heftige Einschnitte und Stilllegungen.

Mitarbeiter haben Zukunftsängste

Das Grobblech-Werk in Duisburg-Hüttenheim gilt dabei als gefährdet. Mit rund 1.300 Beschäftigten ist es für Duisburg ein wichtiger Arbeitgeber.

Auch an anderen NRW-Standorten wie Duisburg-Hamborn, Bochum, Dortmund und Siegen können Veränderungen anstehen. Der Betriebsrat fürchtet den Abbau von Arbeitsplätzen und mögliche Standortschließungen.

Parallel zu den Sparplänen geht es um eine Fusion mit dem indischen Tata-Konzern. Wie der WDR berichtet, haben die Mitarbeiter bei Thyssen Krupp Zukunfstängste.

(dpa/km)

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