Duisburg

Jetzt ist der „Beton-Doktor“ gefragt: So geht es mit der A59-Brücke in Duisburg weiter

  • Statiker prüfen Beton- und Stahlproben
  • Anfang nächster Woche mehr Klarheit
  • Worst-Case-Szenario A57-Brücke

Duisburg. Wie geht es weiter mit der A59-Brücke in Duisburg, die seit Anfang der Woche gesperrt ist?

Ein Lkw-Brand unter der Brücke hatte die Statik der Brücke in Mitleidenschaft gezogen. Die Folge: Seit Montag ist die Brücke für den Verkehr gesperrt. Seitdem versinkt Duisburg im Verkehrs-Chaos.

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„Beton-Doktor“ prüft Statik der A59-Brücke

Die letzten Tage wurden Proben des Bohrmehls und Stahls genommen. Ein „Beton-Doktor“ prüft nun den Beton der Brücke auf die Tragfähigkeit und den Stahl auf die Zugfestigkeit.

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Susanne Schlenga, Sprecherin von Straßen NRW, sagte gegenüber DERWESTEN: „Bevor die Proben nicht wieder aus dem Labor gekommen sind, können wir nicht spekulieren, wie lange die Sperrung der A59 anhalten wird.“

Erst am Montag oder Dienstag könne Straßen NRW Aussagen dazu treffen, wie es um die Berliner Brücke bestellt ist.

Stahlseile mittlerweile abgeflext

Die Arbeiter vor Ort haben die Stahlseile, die auf einer Strecke von mehreren Hundert Metern heruntergekommen waren, mittlerweile klein geflext. Ein Gutachter hat die Brandschäden am Freitag nochmal unter die Lupe genommen.

Worst-Szenario neue Brücke

Der Worst Case: Die Brücke muss komplett abgerissen und neu gebaut werden. „Das war vor Jahren bei der A57 bei Dormagen der Fall“, erinnert sich einer der Arbeiter. Damals hatten Unbekannte Plastikrohre unter der Brücke in Brand gesteckt.

Der dichte Qualm führte zu einer Massenkarambolage von über 20 Autos und Lastwagen. Ein 29-Jähriger aus Jüchen starb. Bei dem Brand wurde die Brücke nachhaltig beschädigt und musste abgerissen werden. Eine Vollsperrung und wochenlange Staus waren die Folge.

Ein Szenario, auf das man in Duisburg wohl gerne verzichten kann.

 
 

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