Besonderer Katalog dokumentiert Ausstellung

Sebastian Drüen gilt als einer der führenden deutschen Ausstellungsfotografen. Andreas Gursky (in Baden-Baden) oder Karl Lagerfeld (in Essen) gehören zu denen, deren Ausstellungen er bereits fotografiert hat. Zu seinen schwierigsten Aufgaben gehörte aber die Dokumentation der Ausstellung „Falling into Paradise“, die im Februar/März beim Kunstverein am Weidenweg in Kaßlerfeld zu sehen war, für einen Katalog. Er gehört zu den aufwendigsten, die der Kunstverein bislang herausgegeben hat; ermöglicht hat ihn das Land mit einer Förderung von 6000 Euro.

Bis zu eineinhalb Stunden Belichtungszeit hat Drüen für die Installationen von Zehnia Couso Martell aus Kuba und Amit Goffer aus Israel benötigt. „Zwei Nächte haben wir stundenlang im Dunkeln gesessen“, sagt Drüen. Wurden doch die Arbeiten mit Lichtblitzen druch farbiges Licht beleuchtet.

Diese Zusammenarbeit von zwei Künstlern aus zwei sehr unterschiedlichen Kulturkreisen in einem dritten, ihrem neuen Lebensmittelpunkt Deutschland, war die Ausstellungsidee von Hartmut Hau-schildt. Die Ausstellung sei zum einen sehr gut beim Publikum angekommen, sagt der Kurator. Zum anderen sei mit diesem Katalog ein „herausragendes Buch“ entstanden – mit den Fotos von Drüen, mit Texten von Hauschildt und Nadia Ismail, aber auch durch die sehr durchdachte Gestaltung durch die Agentur Sichtvermerk (Stefan Claudius und Kathrin Roussel).

 
 

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