Berlin und Duisburg suchen jetzt Kandidaten

Nach dem Rücktritt von Christian Wulff als Bundespräsident übernimmt Horst Seehofer als Bundesrats-Präsident die Repräsentationsaufgabe des Staatsoberhaupts. Foto: afp
Nach dem Rücktritt von Christian Wulff als Bundespräsident übernimmt Horst Seehofer als Bundesrats-Präsident die Repräsentationsaufgabe des Staatsoberhaupts. Foto: afp
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Duisburg. „Der Schritt von Christian Wulff war richtig“, kommentiert Duisburgs CDU-Vorsitzender Thomas Mahlberg den Rücktritt des Bundespräsidenten. Wulff habe das Amt des Bundespräsidenten mit seinem Rücktritt nicht beschädigen wollen, so Mahlberg.

„Der Rücktritt war längst überfällig. Christian Wulff hat die für Amtsträger geltenden moralischen und rechtlichen Grenzen nicht eingehalten“, erklärten die beiden SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Johannes Pflug. Nun komme es darauf an, einen geeigneten Nachfolger oder Nachfolgerin zu finden. Die SPD fordert dazu parteiübergreifende Gespräche. Ähnliches hat auch Mahlberg im Blick.

In Sachen Kandidatensuche für das Stadtoberhaupt in Duisburg hat Mahlberg an den SPD-Vorsitzenden Ralf Jäger einen Brief geschrieben und konstruktive Gespräche angeboten. Es wäre gut, wenn sich eine „kompetente Persönlichkeit finden ließe, die Repräsentant aller Duisburger sein könnte, so Mahlberg.

Am Freitag trafen sich SPD und Grüne zu einem ersten Kandidatengespräch. Es habe auf „Augenhöhe“ stattgefunden, so Grünen-Sprecher Schneider. Man habe sich darauf verständigt, inhaltliche Punkte bei der Suche in den Vordergrund zu stellen, sagte er mit Blick auf die rot-rot-grüne Kooperationsvereinbarung. Außerdem sollte mit dem neuen Stadtoberhaupt auch eine künftig stärkere Bürgerbeteiligung verbunden werden.

Ex-OB Sauerland hat unterdessen in einem Focus-Interview angekündigte sich ins Private und aus der Politik zurückzuziehen.

 
 

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