Beeckerin findet lebende Spitzmaus in Brottüte

Seit etwa einem Jahr geht Nina Hoppenberg aus Beeck zur Lebensmittelausgabe von „Bürger für Bürger“ an der Zweigstelle in Bruckhausen. Bei ihrem bisher letzten Besuch nahm sie ein in eine Plastiktüte eingewickeltes Körnerbrot mit, zu Hause entdeckte sie darin eine lebende Feldmaus, die inzwischen wieder in Freiheit ist. „Die Sache mit der Maus ist zwar eklig, aber eigentlich nicht das Problem“, so die 24-Jährige. Großer Ärger sei erst danach entstanden.

Hoppenberg hatte den Geschäftsführer des Vereins, Rolf Karling, per E-Mail um Stellungnahme gebeten, bevor sie zum Gesundheitsamt gehen wolle. Das Ergebnis war eine heftige Reaktion des Rheinhauser Sozial-Aktivisten, die in Beleidigungen endete und mit der Aussprache eines Hausverbots. Hoppenberg hat ihn unter anderem wegen Beleidigung angezeigt und auch, weil Karling ihre Daten im Internet veröffentlicht hat. Hoppenberg fühlt sich bloßgestellt.

Karling entschuldigte sich inzwischen, Hoppenbergs Daten auf der Facebook-Seite nahm er heraus. „Wir bekommen hier täglich Tonnen von Lebensmitteln geliefert. 20 Mitarbeiter kontrollieren alles. Dass so ein Vorfall wie in Bruckhausen vorkommt, können wir leider nicht ganz ausschließen.“

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