Duisburg

Babyleichen in Duisburg: Säugling „Mia“ hat gelebt – Staatsanwaltschaft hat neue, schockierende Details

Nach Fund von Babyleichen in Duisburg: Die Polizei sucht weiterhin Altkleidercontainer in Duisburg mit Spürhunden ab.
Nach Fund von Babyleichen in Duisburg: Die Polizei sucht weiterhin Altkleidercontainer in Duisburg mit Spürhunden ab.
Foto: Roland Weihrauch/ dpa

Duisburg. Neue Details im Fall des toten Babys „Mia“ und ihrer möglichen Zwillingsschwester.

Laut Staatsanwaltschaft Duisburg habe das in der Duisburger Wohnung gefundene Baby gelebt. Das bestätigte Staatsanwalt Alexander Bayer. „Wir gehen anhand der feingeweblichen Untersuchungen davon aus, dass das Kind nach der Geburt gelebt hat“, so der Staatsanwalt. Die genaue Todesursache sei noch unklar.

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Ebenso nach wie vor unklar ist, ob das in Polen tot gefundene Kind wie vermutet das Geschwisterkind des Mädchens ist.

++++++Duisburger Baby „Mia“ in Altkleider-Container geworfen: Erst in Polen wird es gefunden – große Suchaktion in Duisburg++++++

Babyleiche „Mia“ wurde in einem Altkleider-Container in Polen tot aufgefunden

Die Babyleiche „Mia“ wurde am 17. November in einem Altkleider-Transporter in Kielce in Polen tot aufgefunden. Der Transporter kam aus Duisburg.

Die Polizei geht davon aus, dass das neugeborene Mädchen zwischen dem 31. Oktober und dem 8. November in einem Altkleider-Container der Wirtschaftsbetriebe Duisburg abgelegt wurde.

Große Suchaktion in Duisburg: Eine Frau (35) wurde festgenommen

Um die Mutter des toten Kindes ausfindig zu machen, wurden rund 400 Altkleider-Container von der Polizei und mit Einsatz von Spürhunden durchsucht.

Abschließend wurde eine 35-jährige Frau aus Duisburg-Rumeln festgenommen. Bei der Durchsuchung ihrer Wohnung wurde eine weitere Babyleiche gefunden.

++++++„Mia“ wurde lebend geboren: Hier vermutet die Polizei die Mutter des toten Neugeborenen aus Duisburg++++++

DNA-Abgleich soll Klarheit im Fall der Babyleiche „Mia“ schaffen

Die polnischen Behörden hätten die Ermittlungen an die Duisburger Staatsanwaltschaft übergeben, so Andreas Bayer, der nun hofft, dass in der nächsten Woche durch die Ergebnisse des DNA-Abgleichs Klarheit herrscht, ob die 35-jährige Tatverdächtige, die Mutter der beiden Babys ist.

Die Frau hatte zugegeben, die Mutter des tot in ihrer Wohnung gefundenen Kindes zu sein. Doch sie streitet ab, auch die Mutter des in Polen gefundenen Kindes „Mia“ zu sein. Die 35-Jährige, die in Duisburg-Rumeln lebte, sitzt nach wie vor in U-Haft. (ms)

 
 

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