Awo bedankt sich bei Ehrenamtlichen

Unter dem Motto "Sie sind das starke Herz für unsere Stadt" feiert die AWO hundere Ehrenamtliche. Mit dabei:  Birgit Krause (Mitgliederservice), Lisa Müller-Arnold, Shari Tegeler, und Marliese Schreiner-Denning.
Unter dem Motto "Sie sind das starke Herz für unsere Stadt" feiert die AWO hundere Ehrenamtliche. Mit dabei: Birgit Krause (Mitgliederservice), Lisa Müller-Arnold, Shari Tegeler, und Marliese Schreiner-Denning.
Foto: Lars Heidrich
Zum 10. Ehrenamtsfest kommen über 400 freiwillige Helfer ins MSV-Stadion. Anja Lerch singt mit allen Gästen – von der Rentnerin bis zur Studentin engagieren sich die Duisburger.

Auf der Leinwand des MSV-Stadions prangt das Awo-Logo. Nach dem Buffet begeben sich über 400 Ehrenamtliche auf die Tribüne und singen mit Anja Lerch.

Die Duisburger Arbeiterwohlfahrt hat am vergangenen Freitag alle ehrenamtlichen Helfer ins ins Wedau- Stadion einlgeladen, um „Danke zu sagen für all die Mühe und Zeit, die die Ehrenamtler aufbringen“, sagt Awo-Geschäftsführer Wolfgang Krause.

Mehr als 650 Menschen engagieren sich regelmäßig für den Verband im Raum Duisburg. Zumeist helfen sie in Begegnungsstätten und Beratungsstellen und fungieren als Vermittler zwischen den zu betreuenden oder interessierten Personen und den hauptamtlichen Mitarbeitern der Awo.

Die meisten Ehrenamtler sind in Rente und wollen die dazugewonnene Zeit nutzen, um sich sozial zu engagieren. Wie Carola Kooymans: „Ab dem Zeitpunkt, an dem ich in Rente gehen musste, war mir klar, dass ich ehrenamtlich helfen wollte. Ich schenke nun Kaffee in einer Begegnungsstätte aus und knüpfe dazu viele nette Kontakte.“

Sprachpatin im Flüchtlingsheim

Aber auch Studenten helfen bei sozialen Projekten der Arbeiterwohlfahrt. Die jüngste ehrenamtliche Helferin ist Shari Tegeler. Sie ist 21 Jahre jung und arbeitet seit Januar im Flüchtlingsheim auf der Werthauser Straße in Rheinhausen. „Ich bin dort Spiel- und Sprachpatin für Kinder. Es macht mir Spaß, viele Kulturen kennen zu lernen und bei der Integration zu helfen“, berichtet die angehende Politikwissenschaftlerin. Ein Mal pro Woche hilft sie den Kindern, auf spielerische Art besser deutsch zu sprechen. „Neben dem Studium ist das ein guter Ausgleich. Es ist manchmal anstrengend, aber es tut gut etwas weiterzugeben“, schildert Shari Tegeler.

Und sie ist nicht die einzige, die sich in diesem Alter unentgeltlich engagiert. Auch Stella Rauscher, ebenfalls Studentin an der Duisburger Universität, hat sich an die Awo gewandt, um „vor Ort zu helfen“, sagt die 25-jährige. Über die Uni-Zeitschrift habe sie davon erfahren, dass die Organisation noch Helfer sucht. Nachdem sie seit ein paar Wochen als Sprachpatin im Flüchtlingsheim Wedau tätig ist, wurde sie kurzerhand ebenfalls zur Feier eingeladen.

Es war die zehnte Veranstaltung dieser Art. Alle zwei Jahre lädt die Awo ihre freiwilligen Helfer ein. „Das ist ein Zeichen der Wertschätzung und eine tolle Gelegenheit, ein paar Worte mit den Helfern zu wechseln“, erklärt Wolfgang Krause, „aber gleich wird erstmal mit Frau Lerch zusammen auf der Tribüne gesungen.“

EURE FAVORITEN