Duisburg

Nach Unfall: 300 Gaffer behindern Rettungskräfte in Duisburg. Polizei muss sie mit Diensthunden zurückdrängen

Erst die Rettungskräfte behindert, dann beleidigt. 300 Gaffer haben einen Einsatz in Duisburg massiv gestört.
Erst die Rettungskräfte behindert, dann beleidigt. 300 Gaffer haben einen Einsatz in Duisburg massiv gestört.
Foto: imago

Duisburg. Kein Durchkommen zu den Verletzten! 300 Gaffer haben am Montagnachmittag Rettungskräfte in Duisburg massiv behindert. Erst versperrten sie den Weg zur Unfallstelle. Dann beleidigten sie Polizei und Feuerwehr.

Was war passiert: An der Wanheimer Straße waren ein Pkw und eine Straßenbahn kollidiert.

Bereits beim Eintreffen des Notarztes war von dem Auto nichts mehr zu sehen. Zu viele Schaulustige standen vor dem schwer beschädigten Peugeot.

Nur mit Hilfe eines Polizeihundes konnte die Menge zurückgedrängt werden. Eine Absperrung wurde mühsam errichtet. Die aggressiven Gaffer begleiteten die Arbeit der Einsatzkräfte mit lauten abfälligen und beleidigenden Rufen.

Der 53-Jährige Duisburger konnte aus seinem Wagen befreit werden. Dafür musste das Dach des Kleinwagen aufgeschnitten werden. Er wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Die Wanheimer Straße war von 16 Uhr bis 17.45 Uhr in Fahrtrichtung Innenstadt gesperrt.

Das könnte dich auch interessieren:

Spritztour ins Bordell endet für Gelsenkirchener auf der Polizeiwache

Auffahr-Unfall im Berufsverkehr auf der A2: Lkw-Fahrer schwer verletztDie „Fake“-Polizisten sind wieder da: Polizei warnt vor Abzocker-Masche in Gelsenkirchen

 
 

EURE FAVORITEN