Ausschreitungen bei Türkei-Länderspiel in Duisburg

Die türkische Fußball-Nationalmannschaft trat am Dienstag in Duisburg gegen das Nationalteams Lettlands an. Auf dem Platz ein Freundschaftsspiel - daneben für einige der Anwesenden offenbar nicht.
Die türkische Fußball-Nationalmannschaft trat am Dienstag in Duisburg gegen das Nationalteams Lettlands an. Auf dem Platz ein Freundschaftsspiel - daneben für einige der Anwesenden offenbar nicht.
Foto: Eickershoff/WAZ FotoPool
Bein Länderspiel zwischen den Fußball-Nationalteams der Türkei und Lettlands ist am Dienstagabend in Duisburg zu Tumulten gekommen. Vor dem Anpfiff in der Schauinsland-Arena musste die Polizei unter anderem eine Auseinandersetzung zwischen Galatasaray- und Besiktas-Anhängern schilchten.

Duisburg. Rund um das Länderspiel zwischen den Fußball-Nationalmannschaften der Türkei und Lettlands am Dienstagabend in der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena gab es für die Einsatzkräfte der Duisburger Polizei eine Menge zu tun. So musste schon vor dem Anpfiff eine handgreifliche Auseinandersetzung zwischen Anhängern der konkurrierenden Istanbuler Spitzenklubs Galatasaray und Besiktas geschlichtet werden, deren Feindschaft auch durch die gemeinsame Unterstützung des Nationalteams offenbar nicht abgemildert wurde.

Im weiteren Vorfeld der Partie hatte die Feuerwehr eingreifen müssen, als türkische Fans von einer Brücke der Autobahn 59 herab Feuerwerkskörper zündeten. Auch im Stadion blieb es nicht ruhig: Nachdem Böller gezündet worden waren, unterbrach Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer die Partie und setzte sie dann nach einem Appell an die Zuschauer über die Stadionlautsprecher mit einem Schiedsrichterball fort. Michael Meier, Sicherheitsmanager beim MSV Duisburg, hatte schon vor dem Anpfiff angekündigt, notwendigenfalls bundesweite Stadionverbote gegen die Übeltäter auszusprechen.

 
 

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