Auftakt der Duisburger Europawochen

Duisburg. In die anhaltenden Diskussionen um Europa sollen sich in den kommenden Wochen auch verstärkt die Bürger dieser Stadt mit einmischen. Das Motto der nun beginnenden Duisburger Europawochen lautet nicht von ungefähr: „Es geht um Europa, es geht um Sie – Reden Sie mit“. Gestern wurde im Rathaus das Programm vorgestellt.

Los geht es bereits an diesem Montag, 6. Mai, mit zwei Schulveranstaltungen: Das Abtei-Gymnasium in Hamborn richtet einen Europaworkshop zum Thema „Zukunft der EU“ aus. Die NRW-Europaministerin Angelica Schwall-Düren (SPD) wird dort mit den Schülern diskutieren. Politische Prominenz ist am selben Tag auch im Landfermann-Gymnasium in der Innenstadt zu Gast: Der SPD-Europaabgeordnete Jens Geier und Bürgermeister Benno Lensdorf (CDU) diskutieren unter dem Motto „Was bringt uns Europa?“. Gegen 13 Uhr sollen 200 Ballone gen Himmel aufsteigen, an denen eine Karte befestigt ist mit der Aufschrift „Ich bin Europäer, weil...“ Die jeweiligen Finder sollen den Satz komplettieren und die Karte zurückschicken.

"Die Zusammenarbeit ist bestens"

Im Düsseldorfer Landtag steht am Mittwoch, 8. Mai, ab 16.30 Uhr ein EU-Bürgerdialog an, bei dem der deutsche EU-Kommissar Oettinger und die europapolitischen Sprecher aller Landtagsfraktionen mit 300 Bürgern über die Zukunft der EU diskutieren wollen. „Auch Duisburger sind eingeladen, mitzumachen“, sagt Joachim Fischer vom städtischen Zentrum Europe Direct. Ein Fest zum Europatag steigt am Freitag, 10. Mai, von 19 bis 21 Uhr in der Hochfelder Pauluskirche (Wanheimer Straße 80). Das Motto lautet: „Feiert Europa!“

„Wichtig für ein gutes Gelingen ist die gute Kooperation zwischen der Verwaltung und allen beteiligten zivilgesellschaftlichen Organisationen. Und die Zusammenarbeit ist bestens“, lobte Burkhard Beyersdorff, Leiter der städtischen Stabsstelle für Europaangelegenheiten. Das bestätigte auch Wolfgang Schwarzer, Vorsitzender der Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg, die sich ebenfalls für die Europawochen engagiert.

Umwelttage werden integriert

Die Deutsch-Britische Gesellschaft Duisburg mit Robert Tonks an der Spitze weist ihrerseits auf eine Podiumsdiskussion mit dem britischen Generalkonsul Malcolm Scott am Donnerstag, 6. Juni, ab 18 Uhr in der Hochfelder Pauluskirche hin. „Nicht nur die rund 300 in Duisburg lebenden Briten, sondern auch alle Britophilen sind eingeladen, um über die Probleme der Europäischen Einigung und die EU-Skepsis aus britischer Sicht zu diskutieren“, so Tonks.

Erstmals sind auch die Duisburger Umwelttage in die Europawochen eingebunden. Zum Auftakt am 5. Juni gibt es laut Dr. Ribhi Yousef vom Umweltamt im Rahmen eines Bürgerforums sieben Workshops, an denen neben interessierten Bürgern auch vier Politiker aus EU und dem Bund teilnehmen werden. Ort des Geschehens: das Neue Berufskolleg Mitte in Neudorf. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail ist nötig: europedirect@stadt-duisburg.de

 
 

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