Aufräumarbeiten auf größter Entwicklungsfläche in Duisburg

Die Reste des ehemaligen Lokschuppens an den  Gleisanlagen am ehemaligen Betriebshof des Bahnausbesserungswerkes in Wedau.
Die Reste des ehemaligen Lokschuppens an den Gleisanlagen am ehemaligen Betriebshof des Bahnausbesserungswerkes in Wedau.
Foto: www.blossey.eu
Rund 80 Hektar ehemaliges Bahnareal entwickelt die Bahnflächen-Entwicklungsgesellschaft NRW in Wedau. Dort laufen jetzt die Aufräumarbeiten an.

Duisburg. Auf dem rund 80 Hektar große Entwicklungsareal auf der ehemaliger Bahnfläche in Wedau, das für Wohnen und für Gewerbe vorgesehen ist, beginnen jetzt die ersten vorbereitenden Arbeiten. Die Bahnflächen-Entwicklungs-Gesellschaft NRW (BEG) lässt in einem ersten Schritt das auf der Brache wild gewachsene Grün entfernen.

Auf den Bahnliegenschaften westlich der Bissingheimer Straße und nördlich und südlich der Wedauer Brücke (L 60) haben sich in den letzten Jahren eine Vielzahl von Sträuchern, Bäumen und anderen Pflanzen ausgebreitet. Sie stehen dem Rückbau der Gleise und der Aufnahme, Aufbereitung und Wiederverwertung des Schotters entgegen.

Fällungen in zwei Etappen

Für die Entfernung des so genannte „Ruderalaufwuchses“ hat die Bahngesellschaft jetzt die Aufträge vergeben. Dazu gibt es einen Rodungsplan, der die artenschutzrechtlichen Schutzbestimmungen einhalten soll. Daher werden die Arbeiten in zwei Zeitabschnitten durchgeführt. Die erste Etappe beginnt jetzt und endet am 29. Februar des nächsten Jahres. Dann beginnt das Gehölzschnittverbot. Weiter gearbeitet wird daher dann ab Anfang Oktober 2016. Die Rodungsarbeiten sollen bis Februar 2017 abgeschlossen sein. Jeweils im Anschluss an die Rodungen und Fällungen beginnt die Bahn mit dem Gleisrückbau sowie der Schotteraufbereitung.

Laut BEG erfolgt die Aufbereitung des Wedauer Areals unabhängig von den konkreten städtebaulichen Planungen der Stadt für das Gelände und den möglichen Bebauungsplänen, die noch entwickelt und beschlossen werden müssen.

 
 

EURE FAVORITEN