Duisburg

Auf dem Gelände der Loveparade-Katastrophe könnte bald ein Outlet-Center entstehen

Wo 2010 die Loveparade stattfand, sollst du bald in einem Outlet shoppen (Archivaufnahme).
Wo 2010 die Loveparade stattfand, sollst du bald in einem Outlet shoppen (Archivaufnahme).
Foto: Ralf Rottmann / FUNKE Fotoservices
  • 2010 passierte auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs die Loveparade-Katastrophe
  • Der Investor Kurt Krieger plante hier ein Möbelhaus, will das Grundstück jetzt aber loswerden
  • Ein Unternehmen ist am Grundstück interessiert und will dort ein Outlet-Center errichten

Duisburg. Schwer vorstellbar: Es reifen Pläne für ein Designer-Outlet-Center an dem Ort, wo vor sieben Jahren 21 Menschen bei der Loveparade-Katastrophe sterben mussten.

Eine Sprecherin des Eigentümers des alten Güterbahnhof-Geländes bestätigte gegenüber der WAZ, mit dem Outlet-Riesen Neinver über einen Verkauf des Grundstücks zu verhandeln.

Der jetzige Besitzer, Kurt Krieger, hatte das Gelände in unmittelbarer Nähe der Innenstadt im Jahr 2010 gekauft. Der Chef von „Möbel Höffner“ wollte dort ein Möbelhaus bauen.

Zwei Monate nach dem Kauf geschah das Unglück während der Loveparade. Der Unternehmer nahm Abstand von dem Projekt und will das Gelände nun loswerden.

Stadt treibt Verhandlungen voran

Derzeit laufen intensive Gespräche mit dem Kaufinteressenten Neinver sowie der Stadt.

Um die Errichtung eines Outlet-Centers vorzubereiten, hat das Stadtplanungsamt Duisburg bereits eine eigene Projektgruppe gebildet.

Den kompletten Artikel findest du bei der WAZ. (ak)

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