Angebot fürs TaM

Seit  Jahresbeginn 2012 ist das TaM geschlossen, nachdem die Stadt ihren Zuschuss gestrichen hatte.
Seit Jahresbeginn 2012 ist das TaM geschlossen, nachdem die Stadt ihren Zuschuss gestrichen hatte.
Foto: WAZ FotoPool

Duisburg. Mit der Schweizer Investorengruppe, die ein Kaufangebot für das Theater am Marientor unterbreitete, hat es nach WAZ-Informationen am Mittwochabend ein neuerliches Treffen mit der Stadt gegeben.

Wie berichtet, hatte ein ursprüngliches Angebot an die städtische TaM-Eigentümerin DBV vor einigen Wochen für kräftiges Stirnrunzeln gesorgt. Danach wollten die Investoren, die der Musical-Veranstalter DeMarco ins Boot geholt hatte, das TaM für rund 2,3 Millionen Euro kaufen, zugleich von den Philharmonikern für drei festgeschriebene Jahre eine Miete von je gut zwei Millionen Euro einfordern. Bislang zahlt das Orchester rund 1,4 Mio € für das Ausweichquartier in dem einstigen Musical-Haus, das es seit der Schließung der Mercatorhalle mit Konzert- und Probenterminen belegt.

Soll das TaM doch nicht verkauft werden?

Über das geänderte Angebot wurde Stillschweigen vereinbart. Die Stadt und die DBV wollen Zahlen nun erst mal prüfen. Die WAZ erfuhr allerdings, dass es sich nicht um ein prägnant verbessertes Angebot handeln soll. Man wolle das TaM nicht verramschen, heißt es. Gleichzeitig gilt aber nach wie vor der Ratsbeschluss, dass das TaM verkauft werden soll. Es ist seit Jahresbeginn 2012 geschlossen, nachdem die Stadt ihren Zuschuss gestrichen hatte.

Offenbar zieht jetzt auch die Überlegung Kreise, vom Verkauf des TaM angesichts kärglicher Angebote abzurücken und es doch wieder in Eigenregie zu führen.