Abriss in Bruckhausen geht weiter

Der Abriss der Wohnhäuser in Bruckhausen soll nicht gestoppt werden. Ein entsprechendes Moratorium lehnt Stadtdirektor Greunlich ab. Foto: Stephan Eickershoff / WAZ FotoPool
Der Abriss der Wohnhäuser in Bruckhausen soll nicht gestoppt werden. Ein entsprechendes Moratorium lehnt Stadtdirektor Greunlich ab. Foto: Stephan Eickershoff / WAZ FotoPool
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Duisburg. Ein Aussetzen des Häuserabrisses in Bruckhausen lehnt Stadtdirektor Dr. Peter Greulich ab: „Ein Moratorium wird es nicht geben“, lehnte er im Umweltausschuss eine entsprechende Forderung von Alt-Oberbürgermeister Josef Krings und Ex-Landesbauminister Christoph Zöpel ab.

Die beiden früheren Politiker hatten die Vorbereitungen für den Grüngürtel als unzeitgemäße „Flächensanierung“ kritisiert und ein neues Nachdenken eingefordert.

Abriss als "notwendige Alternative"

Greulich bezeichnete den Abriss der seit Jahren kaum noch wirtschaftlich zu nutzenden Gebäude in der unmittelbaren Nachbarschaft von Thyssen-Krupp als „notwendige Alternative“. Angesichts der Tatsache, dass Duisburg in den letzten Jahren von 620.000 auf nur noch 490.000 Einwohner geschrumpft sei, müsse auch über Rückbau an anderen Stellen nachgedacht werden.

Teile von Bruckhausen seien schon seit geraumer Zeit unübersehbar vom Niedergang gezeichnet: „Das, was da passiert, ist ohne Alternative.“ Für die vom Häuserabriss betroffenen Mieter sei zudem überwiegend Ersatzwohnraum in der Nähe gefunden worden.