Duisburg

A59 bald unterirdisch? Duisburger Verkehrsausschuss stimmt für Tunnelvariante nach Ausbau

Geht es nach dem Duisburger Verkehrsausschuss, könnte die A59 bald unterirdisch laufen. (Symbolbild)
Geht es nach dem Duisburger Verkehrsausschuss, könnte die A59 bald unterirdisch laufen. (Symbolbild)
Foto: Uwe Zucchi/dpa

Duisburg. Läuft die A59 bald unterirdisch zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und Duisburg-Marxloh?

Der Verkehrsausschuss Duisburg hat am Mittwoch nach einem Antrag der SPD-Fraktion beschlossen, dass der Ausbau in einer Tunnelvariante für die A59 realisiert werden soll.

A59-Ausbau in Duisburg: Verkehrsausschuss stimmt für Tunnelvariante

Durch den A59-Tunnel verspricht sich die SPD-Fraktion, die den Antrag eingebracht hatte, einen besseren Verkehrsfluss und neue Perspektiven für Duisburg.

Vor allem der Stadtteil Meiderich, der durch die A59 zerschnitten wurde, könnte so wieder zusammenwachsen. Auch für den Duisburger Norden könnten hierdurch völlig neue gestalterische Spielräume entstehen, so die Sozialdemokraten.

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Auch Zustimmung für Radschnellweg

In diesem Zusammenhang hat der Duisburger Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr auch den Planungen eines Radschnellwegs entlang der A59 zugestimmt.

Der sechsspurige Ausbau der A59 ist dringend notwendig. Täglich sind zwischen 92.600 und 104.400 Autos und Lkw auf der stark befahrenen Nord-Süde-Achse des Ruhegebiets unterwegs.

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Bauarbeiten soll 2023 starten

Aktuell läuft bei Straßen.NRW die Planungsphase für den Ausbau des 5,6 Kilometer langen Abschnitts. 2,6 Kilometer davon sind innerstädtische Brücken.

Im Sommer diesen Jahres wurden Bürger über die Vorhaben informiert. 2023 sollen die Arbeiten an der A59 dann starten.

Der Ausbau könnte dann 2030 fertig sein. Die kalkulierten Kosten: 333 Millionen Euro. Ob das bei einer Tunnelvariante ausreicht, darf bezweifelt werden. (ms)

 
 

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