Duisburg

Straßen NRW: A59-Brücke in Duisburg ab Montag wieder in beide Richtungen befahrbar

Die A59-Brücke bleibt während der Reparatur offen.
Die A59-Brücke bleibt während der Reparatur offen.
Foto: Christoph Wojtyczka / Funke Foto Services

Duisburg. Die beschädigte Berliner Brücke, über die die Autobahn A59 führt, kann ab Montag wieder in beide Fahrtrichtungen befahren werden. Wie Straßen NRW am Freitag mitteilte, soll die Sperrung am Montag in Richtung Dinslaken aufgehoben werden.

Damit beendet der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen endgültig alle Spekulationen darüber, wie ob und wie lange die Brücke nach dem Lkw-Brand in der vergangenen Woche noch gesperrt bleibt.

A59: Anschlussstelle Duisburg-Meiderich am Freitagabend gesperrt

Am Freitagabend wird die neue Verkehrsführung in Fahrtrichtung Düsseldorf eingerichtet. Dazu muss an der Anschlussstelle Duisburg-Meiderich die Auffahrt in Fahrtrichtung Düsseldorf gesperrt werden. Die Fahrbahn in Fahrtrichtung Düsseldorf wird im Anschluss an die Arbeiten auf verengten Fahrstreifen wieder freigegeben.

Im Laufe des Wochenendes werden auch auf der jetzt gesperrten Fahrtrichtung Dinslaken die verengten Fahrstreifen markiert. Im Laufe des Montags werden dann die bestehenden Sperrungen und die Beschilderung zurückgenommen und auch diese Fahrtrichtung eingeschränkt für den Verkehr freigegeben.

A59-Brücke: Änderungen sollen bis Ende des Jahres bestehen

„Wenn die jetzt geplante neue Verkehrsführung eingerichtet ist, können Autos und LKW auf zwei Fahrstreifen je Richtung fahren, allerdings auf schmalen, in Gelb markierten Fahrstreifen wie in einer Baustelle, mit LKW-Überholverbot und bei Tempo 80 km/h“, so Straßen NRW.

Ziel sei es, die Belastung auf der Brücke in der Mitte zu konzentrieren. Die neue Verkehrsführung soll mehrere Monate, mindestens bis Ende des Jahres bestehen bleiben.

Die Stelle, unter der es gebrannt hat, muss aufwändig saniert werden.

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A59-Brücke in Duisburg durch Feuer beschädigt

Nach einem Lkw-Brand an der Sommerstraße unter der Berliner Brücke am vergangenen Montag (16. April) ist die Bausubstanz beschädigt. Die Berliner Brücke musste deshalb in Richtung Norden zunächst bis zum vergangenen Donnerstag, dann bis in die neue Woche hinein gesperrt bleiben.

Experten prüften Stahl und Beton der A59-Brücke, nahmen Proben und ließen diese in einem Labor auf Zug- und Tragfähigkeit testen.

Feuer unter der A59-Brücke wurde gelegt

Das Feuer, das von dem mit Holzpaletten beladenen Lkw aus schnell auf weitere Fahrzeuge in der Nähe übergriff, wurde am frühen Montagmorgen um 3.26 Uhr absichtlich gelegt.

Tatverdächtig ist ein 29-jähriger Mann aus Duisburg. Er ist bereits am Mittwoch nach dem Brand von der Polizei festgenommen worden und hat die Brandstiftung gestanden.

„Schwierige Lebensumstände“ hätten den eben aus der Haft entlassenen, arbeits- und wohnungslosen Mann dazu getrieben, gab er bei seiner Vernehmung an.

 
 

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