Duisburg: A40 wird nach Bombenfund gesperrt! ++Bombe wurde erfolgreich entschärft++

130 Menschen müssen die Evakuierungszone in Duisburg verlassen.
130 Menschen müssen die Evakuierungszone in Duisburg verlassen.
Foto: Stadt Duisburg; imago images / Rene Traut; Montage DER WESTEN

In Duisburg-Neuenkamp wurde bei Bauarbeiten eine Fünf-Zentner-Bombe gefunden.

Der Blindgänger soll gegen 20.30 Uhr am Mittwoch entschärft werden. Die A40 muss deshalb zwischen Duisburg-Homberg und dem Kreuz Duisburg gesperrt werden.

An der Straße Am Schlütershof / Am Alten Flugplatz wurde laut der Stadt Duisburg die englische Bombe mit einem Aufschlagzünder gefunden. Die Entschärfung der Bombe in Duisburg soll bereits am heutigen Mittwoch durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst stattfinden. Feuerwerker Frank Stommel vom Kampfmittelräumdienst wird mit seinem Team die Bombe entschärfen.

+++ Update:

21.15 Uhr: Die Bombe in Duisburg-Neuenkamp konnte um 21.02 Uhr erfolgreich entschärft werden. Die A40 ist nicht mehr gesperrt. Alle Anwohner dürfen wieder zurück in ihre Häuser. Sirenen meldeten Entwarnung.

20.34 Uhr: Die A40 konnte pünktlich gesperrt werden. Im Aufenthaltsraum der GGS Wrangelstraße in Duisburg befinden sich aktuell 23 Menschen.

19:19 Uhr: Im betroffenen Bereich ist die Strecke für den Güterverkehr gesperrt. Mit Lautsprecherdurchsagen werden Bürger im Umkreis von 500 Metern informiert.

Vor Ort sind 80 Einsatzkräfte des Bürger- und Ordnungsamtes. Außerdem sind 20 Personen der Freiwilligen Feuerwehr und des DRKs sowie 21 Polizisten im Einsatz.

Das Bürger- und Ordnungsamt beschäftigt sich derzeit mit weiteren Maßnahmen. Die Entschärfung ist für 20.30 Uhr geplant. Evakuiert werden etwa 130 Menschen im Umkreis von 250 Metern. Im Umkreis von 500 Metern, der Sicherheitszone, leben 948 Personen. Ebenfalls betroffen ist das Gewerbegebiet „Am Schlütershof“.

Duisburg: 130 Menschen müssen Häuser verlassen

Betroffen ist auch ein Teil der A40. Die Anschlussstelle Duisburg-Rheinhausen und das Autobahnkreuz Duisburg sind ab 20 Uhr in beide Richtungen gesperrt. Autofahrer werden gebeten, den Bereich zu umfahren.

Wichtig für Menschen in der Evakuierungszone: Es wurde ein Aufenthaltsraum eingerichtet. Ab 18 Uhr können Anwohner in der GGS Wrangelstraße auf der Wrangelstraße 17 in Duisburg-Neuenkamp einen Unterschlupf finden.

Wichtig für die Menschen in der Sicherheitszone: Fenster geschlossen halten. Die Anwohner sollen sich aus Sicherheitsgründen in Räumen aufhalten, die abgewandt zur Fundstelle liegen.

Auch soll sich ab 20 Uhr niemand mehr im Freien aufhalten.

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Informationen gibt es außerdem beim Call Duisburg unter Telefon: 0203/ 283-2000. Ebenfalls wird das Gefahrentelefon der Feuerwehr besetzt sein: 0800/ 112 13 13.

Duisburg: Busverkehr eingeschränkt

Wegen der Bomben-Entschärfung in Duisburg kommt es ebenfalls zu Einschränkungen im Busverkehr. Betroffen sind die Linien 926, 928 und 933.

Die Busse der Linie 933 enden beziehungsweise starten an der Haltestelle „Landesarchiv NRW“.

Folgende Haltestellen entfallen für den Zeitraum der Sperrung:

  • „Sperrschleuse“
  • „Tierheim“
  • „Am Schlütershof“
  • „Katholische Kirche“
  • „Javastraße“
  • „Rheindeich“
  • „Lilienthalstraße“

Die Busse der Linie 926 fahren eine Umleitung über Rheinhausen. Die Busse der Linie 928 fahren eine Umleitung über Homberg. Auf beiden Linien entfallen keine Haltestellen.

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Nach der Entschärfung geben die Sirenen Entwarnung. (ldi)

 
 

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