20-Jähriger nach Kellerbrand in Hochheide festgenommen

Mehr als 50 Feuerwehrleute waren bis 3 Uhr in der Nacht im Einsatz.
Mehr als 50 Feuerwehrleute waren bis 3 Uhr in der Nacht im Einsatz.
Foto: Stephan Eickershoff / Funke Foto Services
Nach einem Feuer im Keller ist ein Wohnhaus im Duisburger Westen zunächst unbewohnbar. Wieder soll der Brand gelegt worden sein.

Duisburg.. In Hochheide hat die Polizei einen 20-Jährigen wegen des Verdachts auf Brandstiftung festgenommen. Kurz zuvor hatte es im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Moerser Straße gebrannt.

Gegen 0.40 Uhr in der Nacht zu Mittwoch hatten Anwohner den Brand im Keller entdeckt und den Notruf gewählt. Als die ersten Einsatzwagen der Feuerwehr eintrafen, brannte der Keller in voller Ausdehnung. Die Polizei schließt hier Brandstiftung nicht aus.

Alle Bewohner hatten zu diesem Zeitpunkt bereits das Haus verlassen, so dass niemand verletzt wurde. Während sich erste Trupps daran machten, das Feuer im Keller zu bekämpfen, durchsuchten weitere Feuerwehrleute das Haus, ob sich dort wirklich niemand mehr aufhält. "Personen wurden hierbei nicht gefunden, jedoch ein Papagei konnte gerettet werden", heißt es hier im Einsatzbericht der Feuerwehr.

Verdächtiger war Polizisten in der Nähe des Einsatzortes aufgefallen

Den Brand hatten die rund 50 Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr nach rund einer Stunde gelöscht. Durch die intensive Rauchentwicklung sind derzeit alle Wohnungen nicht mehr bewohnbar. Das Sozialamt musste vier Menschen vorübergehend unterbringen. Der junge Mann, der festgenommen wurde, war Polizisten in der Nähe des Einsatzortes aufgefallen. Er wurde nach Entnahme einer Blutprobe ins Polizeigewahrsam gebracht. Ob ein Zusammenhang zu den Bränden der vergangenen Wochen im Ortsteil besteht, muss die Polizei nun untersuchen. (we)

 

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