Zu Gast bei Düsseldorfs Industrie

Im Rahmen der überregionalen Veranstaltung „Die lange Nacht der Industrie“ öffnen am Donnerstag, 17. Oktober, auch Düsseldorfer Unternehmen ihre Türen für Besucher. Die dritte Auflage des im Jahr 2011 erfolgreich gestarteten Formats möchte Bürgerinnen und Bürgern einen hautnahen Einblick in Produktionsprozesse ermöglichen und die Industrie als attraktiven Arbeitgeber wieder stärker in das Bewusstsein der Menschen rücken. Die Besucher erhalten in der Nacht nicht nur einen Einblick in die Produktionsstätten, sondern erfahren auch viel über die in ihrer Stadt hergestellten Produkte und warum die Unternehmen - häufig als Weltmarktführer - so erfolgreich sind.

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Unternehmen in der gesamten Region Rhein-Ruhr öffnen sich an diesem Abend für potenzielle Mitarbeiter, Schüler, Studierende, ihre Nachbarn und andere interessierte Bürger und gewähren einen Blick hinter ihre Werkstore, der sonst nicht ohne weiteres möglich ist. Mitgetragen wird „Die lange Nacht der Industrie“ von den fünf Industrie- und Handelskammern und den Unternehmerverbänden im Regierungsbezirk Düsseldorf sowie von den Industriegewerkschaften.

In Düsseldorf starten insgesamt zehn Touren. Neben Henkel und der Firma Schmolz und Bickenbach empfangen die Heinrich-Heine-Universität und Hille & Müller Besucher. Auch städtische Unternehmen wie der Entwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt beteiligen sich. Außerdem mit dabei: BASF, die Rheinisch-Bergische Druckerei, die Rheinkalk GmbH, das Mercedes-Benz-Werk und die Tünkers Maschinenbau GmbH. Auch der Flughafen als größter Arbeitgeber und die Stadtwerke öffnen ihre Tore, ebenso die Düsseldorfer Messe.

Zwei auf einen Schlag

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Interessierte Bürger haben die Möglichkeit, sich ab sofort online um einen der begehrten Plätze zu bewerben. Am Abend der Veranstaltung werden von 17 bis 22.30 Uhr jeweils zwei Unternehmen besichtigt, so etwa die Fortin Mühlenwerke und die Düsseldorfer Messe. Das Mindestalter ist 14 Jahre. Die Teilnahme ist kostenlos.

Der Verein „Zukunft durch Industrie“ als Mitgastgeber ist eine gesamtgesellschaftliche Initiative, die unabhängig von einzelnen Unternehmen, Parteien, Verbänden oder sonstigen Institutionen arbeitet.

Er versteht sich vielmehr als Kommunikationsplattform, die alle gesellschaftlichen Gruppen zum Dialog einlädt, um den Nutzen einer modernen Industrie für die Gesellschaft verständlich aufzuzeigen und bestehende Chancen und Risiken zu diskutieren. Dem Verein gehören aktuell rund 150 Mitglieder an.

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