Wenn Narren schunkeln: Von Abba bis Johnny Logan

Foto: WAZ FotoPool

Düsseldorf. Der Verein der ehemaligen närrischen Blaublüter ließ die Lena-Sause noch einmal kräftig aufleben.

Beim Prinzenball im Hilton-Hotel stand der Eurovision Song Contest in verschiedensten Facetten im musikalischen Blickpunkt. Als deutschen Beitrag bekamen Präsident Jopsi Drießen, das Prinzenpaar, der designierte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, Polizeipräsident Herbert Schenkelberg, OB Dirk Elbers und die übrigen „Fliegenträger“ im Ballsaal Mary Roos geboten. Die Ikone des Schlagers hatte 1972 beim Grand Prix mit „Nur die Liebe lässt uns leben“ den dritten Platz erreicht.

Außerdem war es dem Prinzenclub gelungen mit Johnny Logan den „Mr. Song Conest“ schlechthin zu verpflichten. Mit „What’s another year“ und „Hold me now“ hatte er den kontinentalen Musikpreis zweimal abgeräumt, als Texter und Komponist für „Why me?“ sogar ein drittes Mal. Den internationalen Reigen vervollständigte Kate Ryan, die mit Ohrwürmern wie „Ella elle l’a“ und ihren anderen Hits begeisterte. Die populäre Sängerin hatte für Belgien am Grand Prix teilgenommen. Auch „Abba, a dream“ boten an diesem schwungvollen Abend Eindrucksvolles auf der Bühne.

Derweil ließen ausgerechnet die Kölner die alte Philipshalle wieder aufleben. Denn trotz des neuen Namens stand der Abend wieder unter dem Titel „Lachende Philipshalle“. Und hier dominierten mit Bläck Föös, Höhner und Brings ganz eindeutig die Domstädter, aber BOB und die Swinging Fanfares boten für Düsseldorf Paroli.

Für das Prinzenpaar bedeutete das Wochenende wieder eine Tingel-Tour. Denn mehr als ein Dutzend Vereine luden zu närrischen Festivitäten ein. Die Rheinische Garde Blau-Weiß feierte das jecke Jubiläum „vier Mal elf Jahre“ in der Rheinterrasse, die KG „Lott Jonn“ bat zum närrischen Frühschoppen, und die „Elf vom Niederrhein“ zelebrierte ihr Biwak am Fürstenplatz.

Gestern lud das Narrencollegium zum Dozentenfrühstück in die Hausbrauerei „Zum Schlüssel“ ein und ehrte CC-Präsident Josef Hinkel. Derweil sorgte die „Kakaju“ für einen kurzweiligen Nachmittag in der Rheinterrasse. Hier standen unter anderem Michael Hermes, die Düssel-Disharmoniker, de Fetzer und Nachwuchs-Talente aus der Aktion „Pänz en de Bütt“ auf der Bühne.

 
 

EURE FAVORITEN