Düsseldorf

Versuchte Tötungen in Düsseldorf: Mercedes- und Audifahrer fahren frontal auf Polizisten zu

In Düsseldorf haben gleich zwei junge Fahrer am frühen Samstagmorgen Polizisten verletzt: Sie fuhren mit ihren Autos auf die Beamten zu. (Symbolbild)
In Düsseldorf haben gleich zwei junge Fahrer am frühen Samstagmorgen Polizisten verletzt: Sie fuhren mit ihren Autos auf die Beamten zu. (Symbolbild)
Foto: iStock
  • Gleich zwei Fahrer fahren am frühen Samstagmorgen auf Polizisten zu
  • Fahrer haben keinen Führerschein
  • Ermittlungen wegen des Verdachts auf versuchte Tötung

Düsseldorf. Ein Mercedesfahrer hat in der Nacht zum Sonntag für Randale und Gewaltsituationen auf der Königsallee in Düsseldorf gesorgt: Erst fuhr er ein parkendes Fahrzeug an, dann fuhr er mit seinem Wagen auf einen Polizisten zu, der dann auf seiner Motorhaube landete.

Auch ein Audi-Fahrer fuhr auf einen Polizisten zu und der Beamte wurde verletzt: Jetzt ermittelt die Polizei in beiden Fällen wegen des Verdachts auf versuchte Tötungsdelikte.

Sonntagmorgen: Polizist landet auf Motorhaube des Autos

Am frühen Sonntagmorgen gegen 5:15 Uhr entdeckte eine Polizeistreife auf der Königsalle einen Mercedes: Der Fahrer hatte beim Ausparken gerade ein parkendes Auto beschädigt. Als die Polizisten den Fahrer darauf ansprachen und ihn am Wegfahren hindern wollten, fuhr der Mann kurz hin und her.

Plötzlich beschleunigte das Auto rasant, der Motor heulte laut auf. Der Wagen fuhr auf den Polizisten zu, der dabei auf die Motorhaube des Mercedes geschleudert wurde und dann auf den Boden fiel. Der Polizist erlitt bei dem gefährlichen Vorfall keine schweren Verletzungen.

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Zwei junge Männer flüchten zu Fuß

Sofort nahmen die Polizisten die Verfolgung auf: Mit einem weiteren Streifenwagen verfolgten sie den Mercedes durch die Stadt. Erst auf der Danziger Straße kam das Auto zum Stehen: Der Fahrer verlor die Kontrolle über sein Auto und landete im Grünstreifen. Die zwei jungen Männer aus dem Mercedes, 29 und 26 Jahre alt, flüchteten sogar zu Fuß noch weiter vor der Polizei.

Diensthund stellt Flüchtige in Waldstück

In einem Waldstück konnte ein Diensthund die Männer stellen: Dann nahm die Polizei die jungen Männer fest. Der 29-Jährige soll das Fahrzeug gesteuert haben. Er hat keinen Führerschein.

Da der Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes besteht, wird er bald dem Haftrichter vorgeführt.

Samstagmorgen: Audi-Fahrer fährt auf Polizisten zu

Schon am Samstag kam es um 6 Uhr morgens zu einer ähnlichen Situation: Auf der Elisabethenstraße wollten Polizisten einen Audi überprüfen. Plötzlich beschleunigte auch hier der Fahrer seinen Wagen und fuhr dann auf den Polizisten mit Leuchtweste zu: Der Polizist verletze sich dabei leicht und blieb weiter im Dienst.

24-jähriger Fahrer hatte Alkohol im Blut

Der Audi fuhr davon und wurde kurze Zeit später in der Kavalleriestraße gefunden: Dank einiger Zeugenhinweise konnte der Fahrer schnell in der Nähe des abgestellten Autos gestellt werden. Der Fahrer war 24 Jahre alt und hatte ebenfalls keinen Führerschein: Wahrscheinlich hatte er Alkohol getrunken.

Auch hier ermittelt die Polizei wegen eines versuchten Tötungsdeliktes und führt den 24-Jährigen dem Haftrichter vor. (mj)

 
 

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