Ukrainerin Marina Weisband redet über Putin

„Well the Ukraine girls really knock me out“ sangen die Beatles im Jahr 1968 in ihrer damals sehr umstrittenen Hymne auf Russland „Back in the USSR“. Die ukrainische Staatsbürgerschaft hat die Münsteranerin und erste Rednerin der IIK-Vortragsreihe Marina Weisband (Foto) auch. Marina Weisband ist Ex-Geschäftsführerin der Piraten-Partei, Jüdin, Diplom-Psychologin, Autorin, freischaffende Künstlerin und arbeitet aktuell beim Aula-Projekt mit, das von der Bundezentrale für politische Bildung gefördert wird, um Onlinebeteiligung in die Schulen zu bringen. Die Vortragsreihe des IIK „Back in the USSR?“ startet mit Marina Weisband heute um 19.30 Uhr im Haus der Universität an der Schadowstraße.

In ihrem Vortrag „Russland heute – Zwischen West-Orientierung und Sowjet-Nostalgie“ analysiert die 1987 in Kiew geborene Publizistin die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung. Denn über Russland zu sprechen, heißt vor allem über Putin zu sprechen. Und seit dem Ukraine-Konflikt hat sich die Tonlage zwischen Moskau und „dem Westen“ verschärft, steht der Dialog im Zeichen der Abgrenzung.

 

EURE FAVORITEN