Tierretter der Düsseldorfer Feuerwehr befreien Katze Emmi mit Hammer und Meißel

Vorsichtig schlagen die Feuerwehrleute ein Loch in den Kamin - Stein für Stein...
Vorsichtig schlagen die Feuerwehrleute ein Loch in den Kamin - Stein für Stein...
Foto: Feuerwehr Düsseldorf
Mit Hammer und Meißel hat die Feuerwehr in Düsseldorf eine Katze aus misslicher Lage gerettet. Die Katze war in einem Einfamlienhaus in einen Lüftungsschacht gestürzt und miaute heftig. Die Tierrettung der Feuerwehr wurde alarmiert - und konnte das Tier retten.

Düsseldorf.. Am Montagmittag rettete die Feuerwehr eine Katze aus einem Kamin. Zuvor war das Tier auf dem Dach des Einfamilienhauses in der Straße „Am Gallberg“ rund zehn Meter in den Lüftungsschacht gestürzt. Unverletzt wurde die Schmusekatze der Tierhalterin aus der Nachbarschaft übergeben.

Emmi war wieder auf Streifzug und genoss die schöne Aussicht vom Dach eines Wohnhauses in Ludenberg. Vermutlich lockte ein Vogel das Tier auf den Kaminsims unter der Wetterschutzhaube. Dabei verlor die Stubenkatze den Halt und stürzte in den engen Kaminschacht.

In etwa 1,50 Meter Höhe vom Kellerboden, direkt neben der Heizungsanlage, blieb Emmi im gemauerten Schacht hängen und konnte sich nicht mehr bewegen und auch von alleine nicht mehr befreien. Durch ihr jämmerliches Miauen wurde der Hausherr aufmerksam und rief die Feuerwehr zu Hilfe.

Ein Fall für das Tierrettungsteam der Wache Gräulinger Straße in Gerresheim. Die Experten lokalisierten die Hauskatze im Lüftungsschacht und holten sich die Genehmigung zum Aufschlagen des Ziegelsteinschlotes vom Hauseigentümer, der sofort zustimmte. Zuerst hatten die Tierretter die Heizungsanlage abgeschaltet und den Kamin von der Revisionsklappe im Keller aus inspiziert. Der Einsatzleiter meldete der Leitstelle: "Die Katze lebt, ist sehr aufgeregt und schreit vor Angst, wir befreien das Tier jetzt aus seiner Zwangslage."

Mit Hammer und Meißel gingen die Feuerwehrleute vorsichtig ans Werk: Stein für Stein wurde gearbeitet, um das Tier nicht zu verletzen, aber auch um den Schaden für den netten Hausbesitzer klein zu halten. Ein Loch von etwa 30 mal 40 Zentimetern Größe war notwendig, um die Katze unverletzt aus dem Kamin zu befreien. Nach rund einer Stunde konnte Emmi an die Halterin aus der Nachbarschaft übergeben werden. Die nächsten Tage wird sich das Tier nun in den eigenen vier Wänden erholen.

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