Stechender Geruch im U-Bahnhof - Großeinsatz der Feuerwehr Düsseldorf

Die Feuerwehr rückte zunächst mit einem Großaufgebot an.
Die Feuerwehr rückte zunächst mit einem Großaufgebot an.
Foto: FUNKE Foto Services
Ein stechender Geruch im Aufzug des U-Bahnhofs Oberbilk rief die Feuerwehr auf den Plan. Der U-Bahnhof wurde abgesperrt. Wenig später gab es Entwarnung.

Düsseldorf.. Drei Menschen klagten über eine Atemwegsreizung, nachdem sie am Vormittag den Aufzug im U-Bahnhof Oberbilk benutzt hatten. Einen stechenden Geruch hätten sie im Aufzug wahrnahmen. Die Feuerwehr rückte zunächst mit einem Großaufgebot an – konnte aber nach kurzer Zeit Entwarnung geben.

Als die zwei Frauen und ein Kind aus dem Aufzug stiegen, in dem sie den Geruch wahrgenommen hatten, eilten sie zur gegenüberliegenden Polizeiwache. Die Beamten alarmierte die Feuerwehr, die rund 50 Einsatzkräfte umgehend in Marsch setzte. Die Rettungsdiensteinheiten versorgten die Frauen und das Kind. Der Notarzt konnte nach gründlicher Untersuchung Entwarnung geben. Eine weitere Behandlung im Krankenhaus war nicht notwendig.

Kein Messgerät schlug an

Einsatztrupps, ausgestattet mit Messgeräten, eilten in den U-Bahnhof. Doch keines der Messgeräte schlug an. Auch im Aufzug konnte keine gefährliche Substanz nachgewiesen werden. Somit gab der Einsatzleiter nach kurzer Zeit Entwarnung und die Sperrung des U-Bahnhofs Oberbilk konnte aufgehoben werden. Woher die Geruchsbelästigung kam, war nicht festzustellen.

Als die Retter noch vor Ort waren, kam es in einer einfahrenden U-Bahn zu einem medizinischen Notfall. Ein Mensch erlitt einen Krampfanfall. Notarzt und Rettungsassistenten übernahmen die Behandlung. Der Patient wurde stabilisiert und ins Krankenhaus gebracht. Nach rund 45 Minuten war der Einsatz beendet. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

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