Düsseldorf

Stadt überlässt Obdachlosen in Düsseldorf Einfamilienhäuser – doch die Sache hat einen Haken

Acht Obdachlose  aus Düsseldorf müssen jetzt nicht mehr auf der Straße campieren. (Symbolbild)
Acht Obdachlose aus Düsseldorf müssen jetzt nicht mehr auf der Straße campieren. (Symbolbild)
Foto: imago/ Winfried Rothermel

Düsseldorf. Acht Obdachlose können sich in Düsseldorf jetzt über ein Dach über dem Kopf freuen: Die Stadt habe ihnen jetzt zwei Einfamilienhäuser zur Verfügung gestellt. Weil diese Häuser derzeit nicht vermietet werden können.

Klar, ist das nur ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein, gibt es in Düsseldorf doch etwa 200 bis 400 Obdachlose. Doch wie Stadtdirektor Burkhard Hintzsche gegenüber Bild betont haben soll, werde man weiterhin auch alles daran setzen, allen Obdachlosen individuell zu helfen. Trotzdem habe diese Geste keinen „Modell-Charakter“.

Stadt überlässt Obdachlosen in Düsseldorf zwei Einfamilienhäuser

Die beiden Einfamilienhäuser im ländlichen Düsseldorf-Hamm stünden leer, weil sie einst für Flüchtlinge gedacht waren. Wegen Brandschutzmängel könnten die Obergeschosse zurzeit aber nicht genutzt werden. Trotzdem hat man den Wohnraum den acht Obdachlosen zeitweise überlassen, die sonst mit ihren Hunden am Museum „NRW-Forum“ campiert hatten.

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Die Diakonie habe die Renovierungsarbeiten der Häuser übernommen. Auch wird der evangelische Wohlfahrtsverband die Gruppe in der Siedlung mit einem Sozialarbeiter betreuen.

Doch CDU-Sozialpolitiker Karl-Heinz Graf betone auch die große Wohnungsnot laut Bild in Düsseldorf. Mittelfristig würden nach Zahlen von Haus & Grund 40.000 bis 60.000 Wohnungen fehlen. Jetzt soll das Thema nach Ostern diskutiert werden. Dabei stehe im Mittelpunkt, ob die Häuser tatsächlich nicht vermietbar seien. (js)

 
 

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