SPD-Themen treffen den Nerv der Bürger

OB-Kandidat Thomas Geisel (SPD) hatte bei seiner Wahlkampf-Tour ein offenes Ohr. Themen der Bürger machte er zu seinen Schwerpunkten – und sieht sich darin bei einer von der SPD in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage bestätigt.
OB-Kandidat Thomas Geisel (SPD) hatte bei seiner Wahlkampf-Tour ein offenes Ohr. Themen der Bürger machte er zu seinen Schwerpunkten – und sieht sich darin bei einer von der SPD in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage bestätigt.
Foto: WAZ

Thomas Geisel fühlt sich bestätigt: Die Themen, mit denen der Oberbürgermeister-Kandidat und die SPD Wahlkampf machen, treffen den Nerv der Bürger. Das ergab die repräsentative Umfrage unter 1000 Düsseldorfern, die die SPD in Auftrag gegeben hatte. „Wir haben die Meinungen zu unseren Schwerpunkt-Themen abgefragt“, sagte Geisel. Dass es eine so riesige Zustimmung gibt, hatte die SPD so deutlich nicht erwartet. Und dies, obwohl die Themen vorwiegend aus der Bürgerschaft kamen. Anregungen hatte der Kandidat in den vergangenen Wochen bei Gesprächen auf seiner „Sag’s Geisel-Tour“ abgefragt: „Wir wollten hören, was die Düsseldorfer bewegt.“ Die Umfrage zum Stimmungsbild der Bürger sei nun Abschluss der Geisel-Tour.

Einige Themen und Ergebnisse:

Mietpreise 76 Prozent stimmen zu, dass ihnen die Entwicklung der Mietpreise Sorgen machen (13 Prozent stimmen nicht zu, elf Prozent keine Angaben). Daraus ergibt sich, dass 55 Prozent befürchten, dass sie sich das Leben in Düsseldorf künftig nicht mehr leisten können (26 Prozent stimmen nicht zu, 19 Prozent unentschieden). Selbst Personen, die sich keine Sorgen machen, haben Bekannte oder Verwandte, für die das das ein Thema ist. Und: Schon jetzt mussten Düsseldorfer wegen hoher Mieten von der Innenstadt in Außenbezirke ziehen.

Verkehr 69 Prozent wollen häufigere und abends längere Fahrten von Bus und Bahn (14 Prozent nicht, unentschieden 17 Prozent). Dieses Ergebnis unterstützt Geisels Forderung nach einem 5 Minuten-Takt für Busse und Bahnen. Satte 76 Prozent würden aufs Auto verzichten, wenn sie in der Innenstadt unterwegs sind (12 Prozent nicht, 12 Prozent unentschieden). Gründe: Der Weg in die Stadt dauert wegen Staus zu lang, Parkplatz-Suche ist nervig, City-Parkplätze zu teuer.

Stadtteile 75 Prozent sind der Meinung, dass viel Geld in der Innenstadt investiert wurde und nun die Stadtteile berücksichtigt werden müssen (7 Prozent nicht der Meinung, 18 Prozent unentschieden). Geisel sagte mit Blick auf den Kö-Bogen: „Die Stadtentwicklung muss ins Gleichgewicht kommen und darf sich nicht auf einen Quadratkilometer in der City fokussieren.“ Dies sei klares Ziel der ersten Amtszeit des künftigen OB Geisel!

„Die Umfrage-Ergebnisse zeigen, dass in dieser Stadt eine klare Wechselstimmung gibt und sich die Menschen Sorgen machen“, so Geisel. „Es ist in Düsseldorf eben nicht alles Gold, wie es vom politischen Gegner immer aufgezeigt wird.“ Und auch Andreas Rimkus, Chef der Düsseldorfer SPD, fühlt sich durch die Umfrage bestätigt, und stichelt gegen die politische Konkurrenz: „CDU und FDP sind weit weg von den Themen, die die Menschen in dieser Stadt bedrücken. Wir dagegen sind nah bei den Menschen.“ Und mit einem Seitenhieb auf Amtsinhaber Dirk Elbers (CDU) und seinen oft kritisierten Führungsstil sagte Rimkus: „Ein OB Geisel wird wieder Transparenz ins Rathaus einziehen lassen...“

 
 

EURE FAVORITEN

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Beschreibung anzeigen