Sich vor dem Schall schützen

Damit in diesem Jahr in noch mehr Wohnungen an lärmbelasteten Stellen Vorkehrungen durch Schallschutzfenster getroffen werden können, hat die Landeshauptstadt Düsseldorf die Haushaltsmittel zu deren Förderung auf 300 000 Euro erhöht. Ab sofort können Eigentümer von Wohnungen oder Häusern sich beim Umweltamt erkundigen, ob sie Förderung beanspruchen können. Durch das Schallschutzfensterprogramm der Landeshauptstadt konnten seit 2004 bereits mehr als 2000 Wohnungen vor Verkehrslärm an viel befahrenen Straßen im Stadtgebiet geschützt werden.

Lärm beeinträchtigt den Wohnkomfort und kann die Gesundheit gefährden. Das bekommen besonders Menschen zu spüren, die an Hauptverkehrsstraßen wohnen. „Fenster stellen bezüglich des Außenlärms die größte Schwachstelle in einem Haus dar“, erläutert Umweltdezernentin Helga Stulgies. Gefördert werden Schallschutzfenster für Wohnhäuser, die vor April 1974 gebaut wurden und bei denen die Straßenverkehrslärmbelastung am Tag bei über 70 Dezibel (A) oder nachts bei über 60 Dezibel (A) liegt. Der städtische Zuschuss beträgt 225 Euro je Quadratmeter Fensterfläche.

Das macht ungefähr die Hälfte der Kosten für den Austausch der Fenster aus. In Schlafräumen und Kinderzimmern werden auch Lüfter mit 225 Euro bezuschusst. Dadurch kommt frische Luft in das Zimmer, der Lärm bleibt jedoch draußen. Umfassende Informationen dazu sind im Internet unter www.duesseldorf.de/umweltamt/projekte/schallschutzfenster.shtml zu finden. Ob der Einbau von Schallschutzfenstern förderfähig ist, können Haus oder Wohnungsbesitzer beim Umweltamt der Landeshauptstadt Düsseldorf erfahren. Fragen werden unter den Telefonnummern 89-25077 oder 89-21048.

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