RRX-Schallschutz: 700 Stellungnahmen gingen nach Berlin

Angermund..  Zum Ende der Bürgerbeteiligung am heutigen Montag zieht die Angermunder Bürgerinitiative für RRX-Schallschutz eine positive Bilanz: Die Bürger aus dem nördlichsten Stadtteil Düsseldorfs haben sich in den vergangenen Wochen intensiv zum Entwurf des Bundesverkehrswegeplans eingebracht und mehr als 700 persönliche Stellungnahmen nach Berlin geschickt. Für einen Stadtteil mit rund 6100 Einwohnern eine beachtliche Zahl. „Das Engagement der Angermunder war überwältigend“, fasst Elke Wagner, Vorsitzende der Initiative, zusammen. „Kein Wunder“, findet sie, denn der Bundesverkehrswegeplan stuft den RRX zwar als vordringliches Projekt mit höchster Umsetzungspriorisierung ein, lässt die betroffenen Angermunder in Sachen Schallschutz und Gleiserweiterung aber völlig im Unklaren.“

In den nächsten Monaten soll der Infrastrukturausbau auf diesem Trassenabschnitt im Bundesverkehrsministerium erneut geprüft werden. „Seit Jahrzehnten kämpfen wir Angermunder für Schallschutz, seit Jahrzehnten werden wir trotz stetig zeigender Zugzahlen und Dauerkrach vertröstet“, ergänzt der Angermunder Wolfgang Eggerath, der sich bereits seit den 1980’er Jahren für Schallschutz stark macht.

Eine zentrale Forderung findet sich in den RRX-Stellungnahmen auf breiter Front: Die Angermunder plädieren für die Einhausung: Tiefer gelegte Gleise, bei denen der Lärm durch einen Deckel eingepackt wird.

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