Radeln für den guten Zweck

Der Zahnarzt Dr. Frank Döring sammelt Spenden für das Waisenhaus in Hilden.  Foto: Lars Heidrich / WAZ FotoPool
Der Zahnarzt Dr. Frank Döring sammelt Spenden für das Waisenhaus in Hilden. Foto: Lars Heidrich / WAZ FotoPool

Hilden.. Der Hildener Zahnarzt Frank Döring hat seine eigene Sponsoringtour entwickelt.

Ab 1. Juli heißt es wieder „Radeln für einen guten Zweck“ bei Zahnarzt Frank Döring. Insgesamt zwölf Hildener Unternehmen beteiligen sich an der von ihm selbst organisierten zweiten Sponsoringtour. „Eigentlich wollte ich das Ganze nicht wiederholen“, erzählt Döring. Die letzte Tour vor zwei Jahren klappte allerdings wunderbar: Das Wetter war traumhaft, es gab keine Verletzungen und nur zwei platte Reifen. „Dann habe ich mich doch für eine neue Tour entschieden“, lacht der Erfinder.

Besser vorbereitet

Allerdings sei die jetzige Tour besser vorbereitet. In 2010 hatte Döring erst vier Wochen vor dem Tourstart die Unternehmen angesprochen, da waren viele Budgets schon vergeben. Als neues Ziel hatte er sich dieses Jahr einen Betrag von 4 000 Euro gesetzt, der dem Hildener Kinderheim oder anderen Einrichtungen zugute kommen soll. „Bereits im Februar begannen meine Vorbereitungen“, berichtet der Mountainbiker. Dienstagvormittag, wenn seine Praxis geschlossen ist, ging er „Klinken putzen“.

So konnte er elf Unternehmen als Sponsoren gewinnen. Der Margarethenhof Plan B will zudem die Kinder zum Sommerfest einladen und die Hair Company schneidet allen Kids ein Jahr lang kostenlos die Haare. Einige Unternehmen wollen sich mit einem festen Betrag beteiligen, andere spenden pro gefahrenen Kilometer.

„Mein finanzielles Ziel habe ich mit 4500 Euro mehr als erreicht“ freut sich der Initiator. Die entsprechenden Firmenlogos lässt Döring auf den Armen und dem vorderen Teil seines Trikots anbringen.

Anstrengend wird die Tour, da ist sich der passionierte Radsportler sicher. In sechs Tagen wollen er und seine elf Mitstreiter insgesamt 11 500 Höhenmeter zurücklegen. Das bedeutet: An zwei Tagen geht es 6,5 Stunden lang nur bergauf. Das Ziel ist wie beim letzten Mal der Gardasee. Allerdings geht es dieses Mal über die Ostschweiz.

„Als Zeit haben wir die letzte Woche vor den Sommerferien ausgesucht“, erzählt er. So sei die Wahrscheinlichkeit gering, dass auf den Höhen zu viel Schnee liege. Den Regenanzug hoffen alle im Gepäck lassen zu können.

„Aber nicht nur finanziell, sonderlich auch sportlich bin ich dieses Mal besser vorbereitet“, beschreibt Döring seinen Trainingsplan. Ebenfalls seit Februar trainiert er zwischen drei und fünf Mal die Woche. Neben Radfahren, stehe Joggen und Hanteltraining für den Rücken auf dem Programm.

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