Oregano-Dealer aus Düsseldorf muss 23 Arbeitsstunden leisten

Ein Jugendlicher hat auf dem Schulhof Oregano als Drogen verkauft. Das Düsseldorfer Amtsgericht entschied, dass er für ein halbes Jahr vom Jugendamt beobachtet werden soll.
Ein Jugendlicher hat auf dem Schulhof Oregano als Drogen verkauft. Das Düsseldorfer Amtsgericht entschied, dass er für ein halbes Jahr vom Jugendamt beobachtet werden soll.
Foto: dpa
Erst hat ein Jugendlicher Oregano als Marihuana verkauft – dann erpresste er den Käufer. Ein Gericht trug dem 15-Jährigen nun 23 Arbeitsstunden auf.

Düsseldorf. Ein 15-Jähriger hat einem Mitschüler auf einem Düsseldorfer Schulhof drei Gramm Oregano als Marihuana angedreht. Anschließend versuchte er, 65 Euro von dem Jungen zu erpressen.

Jugendlicher für ein halbes Jahr unter Beobachtung gestellt

Das trug ihm am Donnerstag einen Prozess wegen Drogenhandels und räuberischer Erpressung ein. Der Jugendliche habe die Vorwürfe dabei eingeräumt, sagte ein Sprecher des Düsseldorfer Amtsgerichts. Das Gericht habe ihn daraufhin für ein halbes Jahr unter Beobachtung des Jugendamtes gestellt und ihm 23 Arbeitsstunden aufgebrummt.

Sollte er sich in den kommenden Monaten nichts mehr zuschulden kommen lassen, werde das Verfahren gegen ihn eingestellt. Die Verhandlung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. (dpa)

 
 

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