Neue Trainingsstätte in Grafenberg

Grafenberg..  Das Deutsche Tischtennis-Zentrum (DTTZ) am Staufenplatz in Grafenberg wird fit gemacht – unter anderem für die Tischtennis-Weltmeisterschaft, die im Jahr 2017 in Düsseldorf startet: Dazu wird die alte, baufällige Staufenhalle abgerissen und der im Jahr 2006 eröffnete DTTZ-Komplex um eine neue Trainingshalle erweitert. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 4,7 Millionen Euro. Die Stadt, das Land NRW und der Bund finanzieren den Bau. Mit den Abrissarbeiten – Staufenhalle samt des ehemaligen Hausmeisterhauses – ist termingerecht Anfang Januar begonnen worden, die Fertigstellung der neuen Trainingsstätte ist für Ende 2016 geplant.

Aushängeschild der Sportstadt

„Das Deutsche Tischtennis-Zentrum ist ein Aushängeschild der Sportstadt Düsseldorf. Um die Tischtennis-Hochburg Düsseldorf weiter optimal zu fördern und die ursprünglichen Trainingskapazitäten wiederherstellen zu können, ist ein barrierefreier Neubau der mittlerweile baufällig gewordenen Staufenhalle erforderlich. Die Modernisierung ist auch mit Blick auf die Tischtennis-Weltmeisterschaft 2017 von großer Bedeutung. Das DTTZ wird zur WM mit seiner neuen Halle als zentrale Trainingsstätte für Nationalmannschaften dienen“, sagt Stadtdirektor und Sportdezernent Burkhard Hintzsche.

Die neue Trainingshalle ist für 15 Spieltische ausgelegt. Funktionsräume wie zwei Umkleiden mit Sanitäreinrichtungen sowie ein Einzel- und ein Intensivtrainingsraum sind ebenfalls in das Gebäude integriert. Im Obergeschoss wird die Haustechnik untergebracht. Die Statik ist zudem für eine spätere Aufstockung auf drei Geschosse für die Internatsunterbringung junger Sportlerinnen und Sportler ausgelegt.

Die Gesamtkosten für das Projekt betragen rund 4 714 000 Euro, der städtische Anteil liegt bei 1 937 000 Euro, das Land schießt 1 454 700 Euro dazu, der Bund gibt einen Zuschuss in Höhe von 1 322 500 Euro.

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