Neue Akzente fürs Wohnen

Foto: Sergej Lepke / WAZ Fotopool

Düsseldorf.. „Stein auf Stein“: So soll die Devise für 2012 im Bezirk 8 lauten. Dabei rückt auch der zweite Bauabschnitt fürs Schlesische Viertel in den Fokus des Stadtteilparlaments um BV-Chef Gerwald van Leyen (CDU). Die Fertigstellung des Markusquartiers steht zudem an.

Spatenstich heißt es derweil für die Neubauten an der Unterbacher Straße. Die bisherigen Obdachlosenunterkünften am Kuthsweg werden in Wohnraum verwandelt, und der Veenpark soll weiter wachsen.

Grünes Licht für den Sport

„Damit setzen wir wichtige Impulse für finanzierbaren Wohnraum und ausgewogene Strukturen für Familien, Senioren und Singles in Düsseldorf“, meint Christian Rütz, der CDU-Fraktionsvorsitzende im Rathaus Eller, und verweist auf den Mix aus Einfamilienhausbebauung, Eigentums- und barrierefreien Mietwohnungen in frei finanzierten und geförderten Einheiten. Von Letzteren sollte es allerdings wesentlich mehr geben, fordert hingegen die Opposition.

Grünes Licht für den Sport in Unterbach ist ein weiteres Motto: Fünf Millionen Euro hat die Stadt in die Hand genommen, um eine Dreifachturnhalle in Unterbach hochziehen zu lassen und im kommenden Jahr zu eröffnen. „Das haben sich die Bürger über Jahrzehnte hinweg gewünscht. Für die Trampolinturner, Schulen und Vereine bringt die Halle ein ganz großes Plus“, betonte OB Dirk Elbers.

In der BV 8 geht man davon aus, dass die Stadttochter IDR im kommenden Jahr den Bauantrag für das Wellness-Center am Elbsee stellt. Nach zähen Kompromiss-Verhandlungen wurde 2011 das Nutzungskonzept Elbsee und der B-Plan für das Wellness-Center verabschiedet. Damit soll das Gewässer naturnah geschützt werden und gleichzeitig der Kanu-Sport eine Trainingsgelegenheit finden. Wichtig für mehr Mobilität in Unterbach: Die behindertengerechte Umgestaltung mehrerer Haltestellen, zum Beispiel „Unterbach Kirche“ und „Am Zault“ für über 150 000 Euro.

Mehr Grün

Die Sanierung der S-Bahnhöfe Eller und Eller-Süd hat die Deutsche Bahn AG mehrfach verschoben, jetzt hat sie den Baubeginn fürs nächste Jahr fest zugesagt. „Wenn wir den Ankündigungen der Bahn trauen können, wird dies ein Meilenstein auf dem Weg zu einem barrierefreien Nahverkehr in unserem Bezirk“, so Rütz.

Die Umgestaltung des Lierenfelder Zentrums steht ebenfalls auf dem Programm. 600 000 Euro pumpt die Stadt in dieses Projekt. Dabei soll es neue Beleuchtungen, Sitzgelegenheiten, mehr Grün, Radwege und behindertengerechte Überwege geben. Was für 2012 unter anderem noch geplant ist: Neugestaltungen der Spielplätze Schlosspark Eller, Fuldaer Straße und Bunzlauer Weg. Vorstellung einer Planung für eine Skateranlage an der Heidelberger Straße. Zudem will die Verwaltung einen Entwurf für die Renaturierung des ehemaligen Sportgeländes Tannenhofweg vorlegen.

Des Weiteren gilt es, 100 neue Fahrradabstellplätze und Fahrrad- Wegweiser zu installieren. Die Straßen „Am Ellerforst“, „Am Spangen“ und „Am Schurfwinkel“ erhalten Flüsterasphalt als Lärmschutz.

In diesem Jahr gelang es, ein ganz besonderes Projekt zu verwirklichen. Mit dem „Forum 8“ ist jetzt das erste Bezirksmuseum Düsseldorfs im Chauffeurs-Haus von Schloss Eller eingerichtet. Die Dauerausstellung mit historischen Fotos dokumentiert die Entwicklung von Eller, Vennhausen, Lierenfeld und Unterbach. Das Museum hat nur an den Wochenenden geöffnet. „Trotzdem war die Resonanz erfreulich groß. Um die 100 Leute sind jedes Mal gekommen“, sagt der Historiker Ulrich Brzosa, der sich mit dem Kulturkreis um das „Forum 8 „kümmert. Im kommenden Jahr will er mehrere Projekte mit Schulen realisieren und eine Ausstellung über den Nationalsozialismus zeigen.

 
 

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