Mehr Radwege, mehr Extra-Spuren

Benrath/Wittlaer.  Das Radwegenetz wird im nächsten Jahr weiter ausgebaut. Mehr als 1,5 Millionen Euro sind dafür vorgesehen. Zwölf Bauprojekte sollen damit realisiert werden. So werden Verbindungen für Radfahrer auf folgenden Straßen geschaffen:

Ein Fahrrad-Schutzstreifen auf der Jülicher St raße zwischen Euler- und Collenbachstraße (110 000 Euro),

Ein Radfahr-Streifen auf der Uerdinger Straße in Derendorf (200 000 Euro, teils auch als Radweg) und auf der Gubener Straße in Gerresheim zwischen Höherhofstraße und Sandträgerweg (170 000 Euro).

Ein Radweg auf der Oerschbachstraße in Reisholz von Ikea bis Reisholzer Hafen (210 000 Euro), auf dem Rheinuferweg in Wittlaer zwischen Leinpfad und Am Krienengarten (auch für Fußgänger, 180 000 Euro), auf der Kaiserswerther Straße in Golzheim zwischen Bank- und Fischerstraße (30 000 Euro), auf der Hildener Straße in Benrath zwischen Buchholzer Busch und Stadtgrenze nach Hilden (teils auch als Radfahrstreifen, 220 000 Euro).

Zudem soll es einen Radschnellweg geben. Darüber wird das Verkehrsministerium in der nächsten Woche Einzelheiten bekannt geben. Düsseldorf hatte sich für zwei Strecken nach Ratingen und nach Neuss und Monheim beworben.

Schneller, immer schneller

Die SPD-Faktion fordert bereits seit langem den Bau von sicheren und schnellen Radwegeverbindungen in die Region. So entstehe für Pendler und Freizeitradler „eine komfortable, sichere und schnelle Verbindung zwischen Düsseldorf und dem Umland“, erklärt Ratsfrau Ursula Holtmann-Schnieder. „Allerdings wäre es wünschenswert, wenn diese dann auch bis in die Innenstadt führen würden.“

Das Fahrrad liege nicht nur bei jungen und sportlichen Menschen im Trend. Der Fahrradverkehr bietet nach Meinung der SPD auch große Entwicklungschancen für die Städte. „Die Lösung der Verkehrsprobleme ist nur ein Aspekt unter vielen. Dazu ist es für sehr viele Menschen in der Stadt wichtig, die negativen Auswirkungen des Kraftfahrzeugverkehrs in der Stadt drastisch zu reduzieren, meint die SPD-Ratsfrau Ursula Holtmann-Schnieder. Denn: „Gerade entlang der großen Verkehrsachsen leiden die Menschen unter Abgasen, Feinstaub und Lärm, der krank macht.“

 
 

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