Mehr Platz zum Lernen

Himmelgeist..  Rund 4,5 Millionen Euro hat die Landeshauptstadt in die Erweiterung und Sanierung der Dependance der St.-Apollinaris-Schule in Himmelgeist investiert. Gestern wurden die Räumlichkeiten eröffnet. Weniger als ein Jahr nach dem Richtfest sind die Arbeiten für den Erweiterungsneubau und die Sanierung der Dependance der St.- Apollinaris-Grundschule abgeschlossen. Es wurden moderne, helle und freundliche Räume gestaltet. Doch die Kapazitäten reichen längst noch nicht aus.

Wie berichtet steigt die Zahl der Schüler allein im Grundschulbereich bis 2017 um 1800 Kinder. Diesem Bedarf soll weniger mit neuen Schulstandorten als mit der Erweiterung vorhandener Standorte Rechnung getragen werden. Die überschläglich ermittelten Gesamtkosten belaufen sich auf rund 14,7 Millionen Euro und sollen zusätzlich zum Masterplan im Haushalt bereitgestellt werden.

Anlass für die Erweiterung des Schulstandortes in Himmelgeist war die wachsende Schülerzahl durch die aktuell entstehenden Neubaugebiete „Am Scheitenwege“ und „Auf’m Wettsche“. Baustart war im Juli 2012; Ende Januar 2014 waren die Arbeiten abgeschlossen. In dieser gut eineinhalbjährigen Bauzeit realisierte das Amt für Gebäudemanagement sowohl einen Erweiterungsneubau als auch die Komplettsanierung des denkmalgeschützten Hauptgebäudes. In Massivbauweise wurde ein unterkellerter, zweigeschossiger Erweiterungsneubau mit Gründach errichtet. Dadurch entstanden drei Klassenräume und zwei Räume für den Offenen Ganztag. Die Sanierung des Hauptgebäudes umfasste die Erneuerung des Daches, der Fenster, der haustechnischen Anlagen, aller inneren Oberflächen und des Außenanstrichs. Hauptgebäude und Neubau wurden aus Denkmalschutzgründen gestalterisch getrennt und durch einen „Glasbau“ verbunden. Dieser Verbindungsbau ermöglicht auch einen barrierefreien Zugang zu allen Gebäudeteilen.

Der Schulstandort ist nun zweizügig mit insgesamt sieben Klassenräumen, zwei OGS-Räumen, drei Verwaltungsräumen inklusive Nebenräumen und einer WC-Anlage ausgestattet. Dieses Angebot entspricht jedoch noch nicht dem Raumprogramm für eine Zweizügigkeit. Für das komplette Raumprogramm ist das vorhandene Schulgrundstück zu klein. Es wurde daher eine dreistufige Lösung entwickelt. Die derzeitige Baumaßnahme stellt den ersten Bauabschnitt dar und realisiert das nach dem Planungsrecht maximal mögliche Bauvolumen auf dem vorhandenen Grundstück. In einem zweiten und dritten Bauabschnitt soll dann das Raumprogramm vollständig umgesetzt werden.

EURE FAVORITEN