Manege frei in Düsseldorf

Franz Renz, Direktor des „Circus Renz International“, mit seinen drei Elefanten-Damen Linara, Laika und Saila.
Franz Renz, Direktor des „Circus Renz International“, mit seinen drei Elefanten-Damen Linara, Laika und Saila.
Foto: WAZ
„Circus Renz International“ gastiert vom 12. bis 22. März auf dem Staufenplatz in Grafenberg – die Redaktion verlost 30 Ehrenkarten für die Premiere-Vorstellung.

Düsseldorf..  Düsseldorf? „Damit verbinden wir nur gute Erinnerungen“, sagt Mandy Renz, die zusammen mit ihrem Mann Franz den „Circus Renz International“ leitet. Und so ist es kein Wunder, dass die europaweit bekannte Zirkusfamilie nach nur zweijähriger Pause wieder nach Düsseldorf kommt und vom 12. bis 22. März in Grafenberg gastiert. „Hier in Düsseldorf gibt es ein tolles Publikum, und der Staufenplatz ist ein hervorragender Standort“, sagt die Zirkus-Chefin.

Am kommenden Montag rollt der Circus an – 40 Menschen reisen in den Fahrzeugen an, dazu viele teils exotische Tiere. Stars in der Manege beim Circus Renz International sind zweifelsfrei die drei Elefanten-Damen Linara, Laika und Saila. Mit ihnen treten in der Manege Franz Renz auf oder auch sein Sohn Franz Renz junior. Auch die vier Kamele werden am Staufenplatz ein Hingucker sein, wenn sie ab kommender Woche dort in den Freigehegen stehen.

Eine Tierschau, bei dem für das Anschauen der Tiere gezahlt werden muss, gibt’s beim „Circus Renz International“ nicht. „Wir haben keine Geheimnisse, hier kann jeder gucken und unsere Tiere streicheln“, sagt Mandy Renz. Sie und ihr Mann kommen aus traditionsreichen Zirkusfamilien und haben ihr Unternehmen vor zehn Jahren gegründet. Bis dahin waren sie im „Circus Renz Berlin“ von Franz Vater Bernhard, der inzwischen von Franz Bruder geleitet wird.

„Renz ist eine uralte Zirkus-Familie“, erzählt Mandy stolz. „1842 wurde das Unternehmen von Ernst Jakob Renz in Berlin gegründet als Circus Olympic.“ Der Zirkus, der damals noch kein Zelt hatte, sondern mit Wagen und Pferdekutschen zu festen Zirkus-Gebäuden von Stadt zu Stadt zog, bestand bis 1897. Heute gibt es in Deutschland mehrere Zirkusse mit diesem Familiennamen – alles Nachkommen und Ableger des Zirkusses von Ernst Jakob Renz. „Wir sind eine riesengroße Zirkus-Familie“ erzählt Mandy. „Wie viele Renz-Zirkusse es inzwischen gibt, weiß ich gar nicht so genau“, lacht Mandy. Ihr Unternehmen hat den Zusatz „International“ nicht wegen der Artisten aus vielen Ländern. Der Name hat einen anderen Hintergrund, wie Mandy Renz erzählt: „Wir waren mehrere Jahre in Skandinavien unterwegs und in den Niederlanden.“ Auch in Frankreich, Spanien und Österreich gab es Gastspiele. Derzeit ist der Circus Renz International noch im Winterquartier in Holland, kommt nächste Woche nach Düsseldorf und fährt dann zurück nach Holland, wo die diesjährige Tournee weiter geht. „Bis es aber soweit ist, wollen wir die Düsseldorfer mit unserem klassischen Zirkus-Programm begeistern“, sagt Direktor Franz Renz.

Die NRZ verlost für die Premiere am Donnerstag, 12. März, 19 Uhr, 30 Ehrenkarten. Wer gewinnen möchte, sollte eine Postkarte (NRZ, Immermannstraße 40, 40210 Düsseldorf) oder Mail (gewinner.duesseldorf@nrz.de) schicken. Mails und Postkarten müssen bis kommenden Sonntag, 8. März, um 12 Uhr bei der NRZ vorliegen. Die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt, deswegen bitte neben der Adresse die Rückrufnummer angeben. Außerdem bitte angeben, ob zwei, drei oder vier Karten benötigt werden.

 
 

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