Kleine Füchse halten Feuerwehr auf Trab

Alles wieder gut. Der kleine Fuchs wurde in einer Box abtransportiert und zu seinen Geschwistern gebracht.
Alles wieder gut. Der kleine Fuchs wurde in einer Box abtransportiert und zu seinen Geschwistern gebracht.

Düsseldorf.. Wie klingt ein Fuchs in Not? Sollten Sie spontan nicht das passende Geräusch im Ohr haben, dann geht es Ihnen wie den Bewohnern des Höherweges in Lierenfeld.

Am frühen Samstagmorgen hörte ein 45-jähriges Ehepaar ein seltsames Gejaule in ihrem Keller. Ratlos, um welches Tier es sich handeln könnte, riefen Sie die Feuerwehr zu Hilfe. Kurze Zeit später entstiegen einem auf jegliches Tier gerüsteten Einsatzfahrzeug zwei Beamte mit Taschenlampe und Lederhandschuhen. Ein kurzer Blick genügte, um festzustellen, dass es sich um einen Fuchswelpen handelte. Das geschwächte und verletzte Tier ließ sich schließlich fast wehrlos in einer mitgeführten Transportbox in eine Tierklinik bringen.

Doch wirft die Durchschnitts-Fähe, also die weibliche Füchsin, bis zu sechs Welpen. So verwundert es nicht, als im Laufe des Samstag das Einsatzteam der Feuerwehr erneut auszog, um einen Fuchs in Not zu retten. Ein Bewohner des Nachbargrundstückes hatte auch ein ungewohntes Geräusch vernommen und konnte sich genauso wenig einen Reim darauf machen.

Verfangen im Zaun

Hinter einem Kistenstapel eines Gartenhauses kroch dann auch noch ein junger Fuchs hervor und wurde sogleich zu seinem Geschwisterchen in die Klinik gebracht.

Bekanntlich sind aller guten Dinge aber natürlich drei und so fand man am Sonntag einen weiteren Fuchswelpen in einer Kleingartenanlage, verfangen in einem Maschendrahtzaun.

Die mittlerweile routinierten Feuerwehrmänner zogen ein weiteres Mal aus und schnitten den jungen Fuchs vorsichtig aus dem Zaun.

Alle drei stammen wohl aus demselben Wurf und wurden aus unbekannten Gründen von ihrer Mutter getrennt.

EURE FAVORITEN

Hier geht's zu unseren Zeitungsportalen: