Klare Infos zu Gaslaternen gefordert

Oberkassel..  Mit Unverständnis reagierten die linksrheinischen Bezirksvertreter auf die lapidare Antwort der Verwaltung zum Zustand der Gaslaternen. Sie lautete schlicht, dass es keine Antwort gebe. Es seien umfangreiche Prüfungen eingeleitet worden, das Ergebnis werde demnächst unaufgefordert in der BV vorgestellt. Axel Waden (SPD): „Es ist hanebüchen, was die Verwaltung uns als Antwort vorsetzt.“ Sinn und Zweck der Anfrage sei, mehr über die gesamte Entwicklung der Straßenbeleuchtung zu erfahren, und was die Verwaltung unternehme, um die Gaslaternen in einem guten Betriebszustand zu halten. „Die Verwaltung kann nicht einfach sagen, dass sie keine Antwort auf die Frage hat“, fügte Parteikollege Tobias Kühbacher hinzu.

Grünensprecher Markus Loh kritisierte, dass die Verkehrssicherheit im Stadtteil nicht gegeben ist, die Gehwege nicht mehr sicher sind. Und auch Sven Holly (CDU) appellierte an die Verwaltung: „Wir wollen gute Antworten auf unsere Anfragen haben.“ Die unzureichende Straßenbeleuchtung sei auch im Seniorenbeirat ein Thema.

Ulrich Peters (FDP), der ebenfalls eine Anfrage zur Zukunft der Gaslaternen gestellt hatte, stimmte dem zu und forderte die Stadt auf, ihrer Verkehrssicherheitspflicht nachzukommen. Zur Sorge, dass die haltbareren Glühstrümpfe das radioaktive Metall Thorium enthalten, sagte er: „Sie ist unbegründet, denn die Menge entspricht gerade mal einer Tasse Kaffee.“

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