Keine Bewegung beim Semesterticket

Das Semesterticket, mit dem Studenten den Nahverkehr in ganz NRW benutzen können, wird teurer. Dass steht - zum Missfallen der Studentenschaft - fest. Fraglich ist allerdings, um wie viel der Preis steigt.

Der VRR hat eine Erhöhung von 43 Prozent in den nächsten vier Jahren angekündigt. Damit wollten sich die Betroffenen nicht zufrieden geben. Die Vertreter der Studenten haben ein Gegenangebot eingereicht: Eine Preiserhöhung von 25 Prozent im gleichen Zeitraum.

Vom VRR kam eine Rückmeldung: Man gehe auf das Angebot nicht ein und sehe die Verhandlungen als beendet an. Rainer Matheisen, hochschulpolitischer Sprecher der FDP-Ratsfraktion, findet das seltsam: „Es hat nie Verhandlungen gegeben, die man beenden könnte“, sagt er. Er sieht in dem Streit auch die Politik in der Pflicht: „Die schwarz-grüne Mehrheit darf sich nicht länger wegducken“, so Matheisen.

Er fordert, dass in den nächsten Wochen eine Lösung in dem Konflikt gefunden wird. Viele der Studenten sind nicht bereit und in der Lage, die gestiegenen Gebühren zu tragen. Sollte sich der VRR nicht auf einen Kompromiss einlassen, stehe „das Semesterticket vor dem Aus“, so Matheisen wörtlich. Der Hochschulstandort Düsseldorf und das Studentenleben in der Stadt würde massiv darunter leiden.

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