Fundierter Beitrag

Zum Bericht „Mehr Respekt, bitte – Radfahrer werden oft als lästiges Beiwerk behandelt“ am vergangenen Freitag in der NRZ Düsseldorf erhielt die Redaktion folgenden Leserbrief:


Der fundierteste Beitrag seit langem. Die Chancen für eine Umsetzung sind gut wie noch nie. Die Spitze der Stadt Düsseldorf steht einhellig hinter dem Plan, die Stadt mittelfristig zur fahrradfreundlichen Metropole umzustellen. Die Verwaltung verharrt jedoch noch weitgehend in alten Klischeevorstellungen. Es genügt einfach nicht, wenn man nur nach Holland mit dem Wagen fährt und sich dort auf einem Fahrrad fotografieren lässt.

Auch genügt es nicht, Baufirmen nur Auflagen bei der Einrichtung von Baustellen zu erteilen. um Bedürfnissen der Radler gerecht zu werden. Hier muss auch die Bereitschaft zur Kontrolle vorhanden sein und zwar durch Personen, die selbst Fahrrad fahren. Baufirmen denken doch zuerst an ihre Kosten: Den Platzbedarf rechtwinklig durch Gatter sichern und die bekannten Schilder aufstellen „ Durchfahrt für Radfahrer verboten“ oder „Radfahrer absteigen“. Fertig..

Ich hoffe mit Ihnen und alle Radlern in Düsseldorf, dass es in den Köpfen der Verwaltung „klick“ macht. Die Voraussetzungen hierfür waren noch nie so gut wie heute.