Erste Pläne für den Radschnellweg

Monheim/Langenfeld.  Künftig komfortabler in die Pedale treten: Auf dem Weg zu einer noch fahrradfreundlicheren Stadt sind Monheim und Langenfeld nun ein Stück weiter. Für den Radschnellweg von Monheim über Baumberg und Düsseldorf bis Neuss gibt es erste Pläne. Er führt auf einer Gesamtlänge von etwa 30 Kilometern von Monheim durch Garath, Benrath und Holthausen nach Wersten und zur Heinrich-Heine-Universität und von dort durch Flehe und Volmerswerth über die Südbrücke bis in die Neusser Innenstadt.

Der Monheimer Streckenabschnitt ist etwa 5,5 Kilometer lang. Die Trasse beginnt im südlichen Monheimer Stadtgebiet an der Alfred-Nobel-Straße und schließt an den Radweg Richtung Leverkusen an, so dass eine spätere Verlängerung möglich wird. Mit einer Breite von vier Metern neben einem zwei Meter breiten Gehweg führt die Fahrradstrecke dann am Monbag-See im Osten und dem Musikantenviertel im Westen vorbei und quert in Höhe der Baumberger Chaussee die Opladener Straße, der Radweg ist dann in beiden Richtungen drei Meter breit.

Die Fahrbahn der Baumberger Chaussee wird entsprechend angepasst. Beim derzeitigen Bau des Kreisverkehres an der Kreuzung von Knipprather Straße und Baumberger Chaussee wird der Radschnellweg bereits berücksichtigt. Nördlich der Berghausener Straße wird die Trasse gerade an die Benrather Straße geführt. Hier wird eine Fahrradstraße eingerichtet, so dass der Radfahrer bis zum Landecker Weg im normalen Verkehr mitfährt. Neue Kreisverkehre an der Wiener Neustädter Straße und der Hegelstraße machen die Kreuzungen leichter passierbar.

In Richtung Düsseldorf führt der Radschnellweg weiter über den Landecker Weg und an der Kleingartenanlage „Knipprather Busch“ und „Im Baumberger Feld“ vorbei. Von dort geht es weiter nach Düsseldorf und über einen zweiten Ast nach Langenfeld. „Der Radschnellweg bietet nicht nur eine wichtige regionale Anbindung an die Nachbarstädte Düsseldorf und Leverkusen, sondern ist auch für die Monheim eine zentrale Radverkehrsachse, die mit dem lokalen Radverkehrsnetz bestens verknüpft wird“, erklärt die Radverkehrsbeauftragte Stephanie Augustyniok.

Pendler könnten ihre Strecken so sicher und schnell zurücklegen. Um das Fahrradfahren als Alternative zu anderen Verkehrsmitteln auch über längere Distanzen attraktiv zu machen, hatte das NRW-Verkehrsministerium 2013 einen Planungswettbewerb ausgeschrieben. Als Sieger ging damals der „Radschnellweg Neuss-Düsseldorf-Monheim am Rhein und Langenfeld“ hervor, für den im Anschluss eine Machbarkeitsstudie durchgeführt wurde. Sie soll im März abgeschlossen sein. Für Baustart und -ende gibt es deshalb noch keine festen Termine.

Die Pläne gibt es auch zum Download auf der städtischen Homepage unter Stadtprofil auf der Seite „Fahrradfreundliche Stadt“.