Ein Abend mit wenig Präpositionen

Langenfeld..  Als doppelter Lehrersohn heuerte Philipp Möller nach dem Studium der Erwachsenenbildung dann doch in einer Grundschule an. Was er während der zwei Jahre als Vertretungslehrer einer Berliner Bildungsanstalt erlebte, verarbeitete Möller in seinem Debütroman. „Isch geh Schulhof“ wie auch das Folgebuch „Bin ich Freak, oda was?!“ nisteten sich dauerhaft in der Spiegel-Bestseller-Liste ein. Auch, wenn sich die Geschichten Möllers vom Schulhof so bunt wie eine Tüte Gemischtes vom Kiosk anhören, schlussendlich ist ihm eine lupenreine Bildungskritik gelungen, die zeigt: „Wir leben in einer hoch technologisierten Gesellschaft und befinden uns pädagogisch in der Steinzeit“. Philipp Möller macht also eine lupenreines Bildungsangebot und ist damit auch in Langenfeld zu Gast: Wer möchte, kann mit ihm und seinen Schülern einen schlichtweg amüsanten Abend mit viel Humor und äußerst wenig Präpositionen haben.

Und als Bonus können Förderwillige noch einiges über die Misere des hiesigen Schulsystems lernen. Möllers Wahrheit jedenfalls gibt es am Freitag, 17. April, um 20 Uhr im Langenfelder Schaustall an der Hauptstraße 129 zu hören. Karten kosten im Vorverkauf 16 Euro. an der Abendkasse sind die Tickets für 18 Euro erhältlich.

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