Düsseldorf

Düsseldorf: Gewalt im Freibad – Betreiber ziehen drastische Konsequenz

IM Rheinbad kam es jüngst zu Ausschreitungen.
IM Rheinbad kam es jüngst zu Ausschreitungen.
Foto: Gerhard Berger/dpa

Düsseldorf. In den vergangenen Wochen musste das Rheinbad in Düsseldorf mehrmals von der Polizei geräumt werden. Grund dafür waren Jugendliche, die aufeinander losgegangen waren. Dagegen will die Bädergesellschaft in Düsseldorf jetzt vorgehen, wie die „Rheinische Post“ berichtet.

Düsseldorf: Mehr Security-Kräfte in Freibädern

Wie der Geschäftsführer der Bädergesellschaft Roland Kettler gegenüber der „Rheinischen Post“ erzählt, dass mehr Security-Leute in den Bädern eingesetzt werden sollen. Für das Rheinbad in Düsseldorf bedeutet das, dass permanent drei Security-Kräfte vor Ort sein werden. Bei Temperaturen über 29 Grad solle sich die Anzahl der Kräfte verdoppeln.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Gewalt in Freibädern: Politiker hat irren Plan – wäre er auch in NRW umsetzbar?

Jugendliche prügeln an Badesee auf Erwachsene ein – als die Polizei die Schläger festnimmt, wird es richtig brenzlig

• Top-News des Tages:

Kita streicht Schweinefleisch vom Speiseplan – jetzt wird sie bedroht

Andreas Gabalier trifft auf schwules Paar – dann spricht der Sänger Klartext

-------------------------------------

Außerdem wolle Kettler den Zaun um das Rheinbad und in Lörick ausbauen. Rund 200.000 Euro sollen für die Maßnahmen ausgegeben werden. In den folgenden Jahren werde mit weiteren Kosten gerechnet.

Politikerin mit drastischer Forderung

Die Bädergesellschaft musste auch schon Kritik von Seiten der Politik einstecken. Monika Lehmhaus von der FDP geht sogar so weit, dass sie eine Videoüberwachung in den Bädern für angemessen halte. Gegenüber der „Rheinischen Post“ erklärte sie: „Dann sieht die Security, wenn sich irgendwo etwas zusammenbraut, und kann frühzeitig handeln.“ (lmd)

 
 

EURE FAVORITEN