Diebe bestehlen in Düsseldorf ihre Opfer mit Antanz-Trick

Die Polizei in Düsseldorf warnt weiterhin vor Trickdieben, die ihre Opfer in der Altstadt antanzen.
Die Polizei in Düsseldorf warnt weiterhin vor Trickdieben, die ihre Opfer in der Altstadt antanzen.
Foto: dpa
Flink und wendig agieren Kriminelle in der Altstadt in Düsseldorf mit dem sogenannten Antanz-Trick. Die Trickdiebe bestehlen vor allem angetrunkene Menschen, indem sie sich ihnen tanzend annähern und ihre iPhones entwenden. Die Polizei konnte jetzt zwei junge Täter überführen.

Düsseldorf. Zivilbeamte der Inspektion Mitte waren am frühen Sonntagmorgen zur Aufklärung und Verhinderung von Eigentumsdelikten in der Altstadt unterwegs. Gegen 5 Uhr wurden sie auf zwei junge Männer aufmerksam, die sich besonders für angetrunkene Passanten interessierten.

Auf der Flinger Straße tanzte einer der Verdächtigen einen Altstadtbesucher in „Ronaldo“-Manier - benannt nach dem berühmten Fußballer - an. Offensichtlich gelang ihm jedoch sein Vorhaben, den Ahnungslosen zu bestehlen, nicht und die Männer zogen weiter zur Bolkerstraße. Hier konnten die Beamten beobachten, wie erneut ein Passant angegangen wurde - diesmal mit Erfolg.

Trickdiebe nahmen Opfer sein iPhone ab

Das Diebesgut wechselte schnell zum Mittäter, der die Szenerie von Außen abgeschirmt hatte. Kurz danach wurden die Taschendiebe von den Polizisten festgenommen, die Beute sichergestellt. Der Bestohlene bemerkte den Verlust seines iPhones erst, als die Beamten ihn ansprachen und mit dem Gerät „winkten“.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei 17-Jährige ohne festen Wohnsitz. Sie wurden gestern Vormittag dem Haftrichter vorgeführt.

Polizei warnt vor der Ronaldo-Masche Krimineller

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor den Maschen der Diebe und gibt folgende Tipps: "Halten Sie grundsätzlich Abstand zu fremden Personen! Seien Sie misstrauisch, wenn Fremde in vermeintlicher Partylaune auf Sie zukommen und der persönliche Distanzradius deutlich unterschritten wird. Tragen Sie Wertsachen, wie Handys und Geldbörsen, in verschlossenen Innentaschen!"

 
 

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