Die Tücken der Briefwahl

Die Briefwahlunterlagen sind nicht nur über die Deutsche Post zum Wahlamt zu schicken, sie können auch in den Bürgerbüros abgegeben werden. Und da staunten manche Anwohner in Kaiserswerth nicht schlecht. Denn der Briefkasten vor dem Gebäude an der Graf-von-Spee-Straße 30 ist alt. Wenn man die Einwurfklappe öffnet, sind die darin befindlichen Briefe leicht herauszunehmen. „Das ist doch nicht sicher. Als ich meine Unterlagen einwerfen wollte, hätte ich gleichzeitig zehn andere rausfischen können“, beschwerte sich ein Anwohner. In einigen der zehn Bürgerbüros ist die Situation nicht anders.

„Folglich sollte man die Kästen der Deutschen Post wählen. Das ist auf jeden Fall eine sichere Variante“, sagt Wahlamtsleiter Manfred Golschinski.

Insgesamt 415 112 Düsseldorfer sind aufgefordert, ihre Stimme für die Bundestagswahl am kommenden Sonntag abzugeben. Auch diesmal ist der Trend zur Briefwahl ungebrochen. Dabei wird die Beantragung via Internet immer beliebter. Rund 17 000 der insgesamt bisher 83 000 Briefwahlanträge wurden durch einen Web-Antrag bis am Montag gestellt.

Damit war bereits zu diesem Zeitpunkt – knapp eine Woche vor der Wahl – die Gesamtanzahl der Briefwahlanträge zur letzten Bundestagswahl 2009 erreicht. Da bei schriftlicher Beantragung auch die Postlaufzeiten beachtet werden sollten, empfiehlt das Amt für Statistik und Wahlen, für die Beantragung in der letzten Woche vor der Wahl entweder den Online-Antrag zu nutzen oder – um ganz sicher zu gehen – die Briefwahl direkt vor Ort, Brinckmannstraße 5, zu erledigen.

Die Öffnungszeiten sind: heute von 8 bis 15.30 Uhr, Donnerstag und Freitag von 8 bis 18 Uhr. Für alle Fragen rund um die Bundestagswahl ist die Telefonhotline des Amtes für Statistik und Wahlen, 899 3368, zu erreichen.

Wer seinen Briefwahlschein dennoch per Post abschicken will, sollte ihn mit dem entsprechenden Umschlag spätestens am morgigen Donnerstag in den Briefkasten werfen, empfiehlt Manfred Golschinski.

 
 

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