Die Rambo-Radler

Zu den Berichten über Düsseldorfs Rambo-Radler (NRZ von gestern und vorgestern) folgender Leserbrief:
Radfahrer in Düsseldorf sind ein Thema für sich. Ich finde es auch gut, dass das Problem Kö-

Bogen behandelt wird. Aber: was ist mit den Menschen in Düsseldorf, die täglich von Rambo-Fahrern

attackiert werden? Gehen Sie mal an der Düssel auf der Kö entlang. Die Beschilderung wird missachtet

und die alten Fahrradembleme auf dem Boden nicht beseitigt. Ich gehe da gar nicht mehr, weil es Gefahr für Leib und Leben bedeutet. Geklingel und Beschimpfungen sind da noch harmlos. Macht natürlich auch einen guten Eindruck auf die Besucher Düsseldorfs.

Und in den anderen Straßen ist es doch nicht besser. Ich bin vor 10 Jahren morgens um 6 Uhr beim Verlassen des Hauses auf der Aachener Straße zusammengefahren worden. Nach dem Motto HighSpeed auf dem Gehweg. Mein rechts Knie ist für immer geschädigt und ich muss auch nach Operation, Krankengymnastik u.a. für den Rest meines Lebens starke Schmerzmittel nehmen. Die Radfahrerin hat natürlich Fahrerflucht gegangen.

Ich selber habe an verschiedene Stellen in Düsseldorf drei durch Radfahrer verursachte Unfälle auf

Gehwegen beobachtet bei denen der Radfahrer weiter gefahren ist.

Ich habe Verständnis für Radfahrer, die auf vielen Straßen lieber auf dem Gehweg fahren. Aber dann

doch bitte mit der nötigen Umsicht.

Ich weiß nur eines: in einer Stadt der das Miteinander so egal ist will ich nicht weiter leben. Sobald

ich in Rente bin, bin ich weg.